„Ich wurde in meiner Glaubensentwicklung herausgefordert und begleitet“

Niklas Kühn, Student an der CVJM-Hochschule, berichtet über sein Praxissemester in Sheffield bei Forge Youth und der Gemeinde St. Philip’s:

Niklas Kühn

Niklas Kühn

Niklas, wo warst du im Praxissemester? Wie bist du auf die Stelle aufmerksam geworden?

Ich habe in Sheffield bei Forge Youth gearbeitet. Außerdem bin ich in der Gemeinde St. Philip’s gewesen, die aus der Fresh X-Bewegung heraus entstanden ist.

Ich habe mich im Vorfeld sehr für diese Bewegung interessiert und bin dann über Kontakte an diese Stelle gekommen.

Welchen Aufgaben bist du dort nachgekommen?

Schwerpunkt meiner Arbeit war die Vorbereitung, Durchführung und Evaluation verschiedener Kinder- und Jugendgruppen. Besonders aktiv sind beide Praxisstellen in der Arbeit mit Roma-Kindern, mit denen ich in verschiedenen Programmen in Kontakt kam.

Zudem durfte ich an der Community-Arbeit der St.Philip‘s-Gemeinde teilnehmen und auf vielfältige Weise deren Verständnis von Mission und Evangelisation kennenlernen.

Rathaus in Sheffield

Das Rathaus in Sheffield

Was hat dir am meisten Freude bereitet? Welche erlernten Theorien aus dem Studium konntest du umsetzen?

Freude hatte ich vor allem an der Arbeit mit den Jugendlichen. Die wöchentliche Vorbereitung und Umsetzung vielseitiger Programme für verschiedene Altersgruppen aus unterschiedlichen Milieus war abwechslungsreich, hat Spaß gemacht und herausgefordert.

Dabei habe ich besonders von den Kenntnissen aus der Entwicklungspsychologie, verschiedenen theologischen Teilbereichen und der Erlebnispädagogik profitiert.

Was war deine größte Herausforderung?

Die Gemeinde ermöglichte es mir, an Evangelisationsschulungen teilzunehmen und in Gesprächen in meiner Glaubensentwicklung herausgefordert und begleitet zu werden.

Außenansicht

Das Gemeindehaus in Sheffield

Ich habe gesehen, wie eine gewachsene Fresh X-Gemeinde Jüngerschaft lebt. Die Gemeinde stützt sich sehr auf Gebet und Lobpreis, dabei ist sie authentisch und hingebungsvoll.

In der Arbeit bei Forge Youth gab es Tage, an denen wenig für mich zu tun war. Zunächst war das herausfordernd. Doch dadurch konnte ich lernen, bei Mitarbeitenden und Anleitenden um verantwortliche Aufgaben zu bitten und mich in manches selbst einzuarbeiten.

Kannst du dir vorstellen, dieser Aufgabe auch hauptberuflich nachzugehen?

Ich fühle mich darin bestärkt, zukünfig Aufgaben im Bereich der christlichen Kinder- und Jugendarbeit zu suchen. Das könnte ich mir eventuell auch wieder im Ausland vorstellen.

Im Moment würde ich dabei jedoch die Arbeit bei einem überkonfessionellen Träger gegenüber der Arbeit in einem klassischen Gemeindekontext vorziehen.

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