Interview zur Halbzeit des Freiwilligendienstes im CVJM

Zur Hälfte ihres Freiwilligendienstes im CVJM führte Vassili Konstantinidis, Referent für Freiwilligendienste im CVJM Deutschland, mit Marie-Louise Kuhlemann ein Interview zu ihren Aufgaben und bisherigen Highlights:

Blick ins Vereinshaus

Blick ins Vereinshaus des CVJM Lemgo

Liebe Marie-Lou, du machst deinen Freiwilligendienst im CVJM Lemgo, was genau sind deine Aufgaben dort?

Im CVJM Lemgo finden wöchentlich Gruppenstunden statt (und im Sommer auch Freizeiten), welche die Altersspanne von Kids bis junge Erwachsene abdecken.

Ich darf bei den Teensmädels in den Gruppenstunden mitarbeiten, sie mitgestalten und planen. Das heißt ich darf Spiele, Input oder kreative Aktionen für die Mädels vorbereiten.

Bei der Jungend und bei den jungen Erwachsenen darf ich hauptsächlich im Musikteam und in der Band mitspielen und singen. Neben den Gruppenstunden habe ich auch die Verantwortung, dass die Räumlichkeiten des CVJM so hergerichtet sind, dass verschiedene Veranstaltungen stattfinden können.

Im Büro darf ich verschiedene Aufgaben übernehmen, die gerade so anfallen, mal kleinere und mal größere. Mal darf ich sehr viel Verantwortung übernehmen, mal weniger viel. Ich darf meine Talente und Ideen einbringen und so kommt es auch, dass es in Zukunft ein Tanzgruppenangebot geben wird, das ich mit einer anderen Mitarbeiterin leiten darf.

Was war dein Highlight bis jetzt?

Ich durfte an einer Jugendleiter-Fortbildung teilnehmen, die vom Jugend-Mitarbeiter-College vom Forum Wiedenest organisiert wurde.

Von Freitag bis Samstag erhielten wir gute Impulse, die uns als Leiter ermutigt und uns als Leitergruppe noch mehr zusammengeschweißt haben. Gott hat Wahrheiten in einige von unseren Leben gesprochen und Lügen wurden durchbrochen und manche konnten echte Freiheit erleben.

Ich habe gemerkt, dass wir nicht nur Leiter sind, die wöchentlich zusammenarbeiten, sondern eine Familie Gottes, die Leben teilt. Die liebend, ehrlich, offen und ermutigend miteinander umgeht. Jeder steht für den anderen ein. Und diese Kultur wird sich mit Sicherheit auch auf die Jugendlichen in Bezug auf den Umgang untereinander auswirken.

Welche positive Herausforderung erlebst du in deinem Job?

Eine positive Herausforderung, die ich tagtäglich erlebe, ist die Selbstleitung. Als Leiterin ist es nicht nur wichtig, andere anzuleiten, sondern auch sich selbst. Zeitmanagement und Selbstorganisation werden mir immer wichtiger und ich lerne sie schätzen.

Ich konnte erkennen, dass ich zuvor im Schulleben sehr planlos und unorganisiert durch die Woche gestolpert bin. Der Freiwilligendienst hat mir in dieser Hinsicht auch einiges für die zukünftige Arbeitswelt oder ein Studium beigebracht.

Wenn du eine Sache im CVJM verändern könntest, was wäre das?

Ich glaube Lemgo braucht noch immer das Evangelium. Ich glaube, dass da wo Gottes Segen ist, es auch Wachstum gibt.

Deswegen hoffe ich, dass, auch wenn Lemgo ein kleines Städtchen ist, der CVJM wächst und wir noch mehr Kinder und Jugendliche erreichen können und ihnen Jesus bringen können.

Das Interview führte Vassili Konstantinidis, Referent für Freiwilligendienste

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