„Ich hatte oft die Freiheit, meine Arbeitsinhalte selbst zu gestalten“

Samuel Schulte, Student an der CVJM-Hochschule, berichtet von seinem Praxissemester bei Navacopah e. V.:

Samuel Schulte

Samuel Schulte

Samuel, wo warst du im Praxissemester? Wie bist du auf die Stelle aufmerksam geworden?

Ich war beim Kinder- und Jugendvillage „Navacopah Port“ auf der Insel Palawan auf den Philippinen.

Auf die Stelle aufmerksam wurde ich durch Kommilitonen höherer Jahrgänge, die dort als Volontäre waren.

Welchen Aufgaben bist du dort nachgekommen?

Mein Aufgabenfeld war sehr vielseitig. Meine wichtigste Aufgabe, welche ebenfalls mein Praxisprojekt war, bestand darin, ein Konzept für ein Teambuilding für das Navacopah-Team vor Ort zu entwickeln und dieses im Anschluss durchzuführen.

Spielen mit den Kindern

Spielen mit den Kindern

Ein anderer Bereich war die Kinder- und Jugendarbeit. Hier stand die Beziehungsarbeit im Vordergrund, um Ansprechpartner, Freund und Vorbild für die Kinder und Jugendlichen zu sein. Außerdem half ich beim Aufbau und der Entwicklung des Projektgeländes mit. Da das Projekt erst seit 2016 läuft und es nicht einfach ist, im Dschungel einen Standort aufzubauen, wird dort jeden Tag gebaut.

Was hat dir am meisten Freude bereitet?

Ein Teil der Navacopah-Familie zu werden und eine andere Kultur, die Lebensfreude ausstrahlt, kennenzulernen.

Ich hatte oft die Freiheit, meine Arbeitsinhalte selbst zu gestalten und besonders im Umgang mit den Kindern und Jugendlichen konnte ich viele pädagogische Ideen anwenden.

Meine Praxisanleiterin, die auch Projektgründerin ist, hat mir unglaublich professionell zur Seite gestanden und konnte mir mit Rat und Wissen mehr beibringen, als ich es mir vor dem Praktikum erhofft hatte.

Was war deine größte Herausforderung?

Erlebt habe ich sehr viel, hauptsächlich Positives und Gewinnbringendes für meinen Handwerkskoffer der Sozialen Arbeit. Ich habe eine zweite Familie gefunden, viele neue Freunde, mit denen ich immer noch in Kontakt bin.

Teilnehmende

Gruppenfoto von Teilnehmenden

Die Anfangszeit war etwas schwierig, da ich eine stellvertretende Praxisanleiterin für die erste Zeit hatte. Neben den vielen neuen Aufgaben war es so nicht einfach sich in die Arbeit hineinzufinden.

Das Positive daraus ist, dass ich letztendlich vieles selbstständig erarbeiten und konzipieren musste, wodurch ich vermutlich mehr lernen konnte als geplant.

Kannst du dir vorstellen, dieser Aufgabe auch hauptberuflich nachzugehen?

Ja, ich kann es mir in den Bereichen Kinder- und Jugendarbeit und Teambuilding sowie der Einzelfallhilfe gut vorstellen. Da ich aber in Deutschland bleiben möchte, kann ich nicht hauptberuflich vor Ort arbeiten.

Wichtig ist nur, dass man den Leitspruch von Navacopah im Hinterkopf behält: „Everyone can see the dirt in someone, be the one who finds the gold.“

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