Hilfe zur Selbsthilfe: YMCA-Berufsausbildung in Sierra Leone

[Ein Beitrag von Eckard M. Geisler]

Kenema, die drittgrößte Stadt in Sierra Leone, Westafrika, liegt weit im Hinterland. Doch die Entwicklungen im YMCA-Berufsausbildungszentrum der Ostregion sind ganz und gar nicht provinziell.

„Wir wollen nicht immer auf finanzielle Hilfen von außen angewiesen sein“, so Christian Kamara, der Generalsekretär des YMCA Sierra Leone, „deshalb haben wir an unser Berufsausbildungszentrum in Kenema kleine Wirtschaftsbetriebe angegliedert!“

Als Hilfe zur Selbsthilfe kommen die Startinvestitionen hierfür vom CVJM Lüdenscheid-West und von Aktion Hoffnungszeichen des CVJM Deutschland.

An der Hauptstraße wurde ein Werkstattgebäude errichtet, in dem Schreinerei- und Schweißerarbeiten erledigt werden. In der Innenstadt gibt’s seit Neuestem einen Schneidereibetrieb und am Stadtrand werden Ziegel geformt und gebrannt. So hat jedes Gewerbe, in dem der YMCA ausbildet, seinen eigenen Einkommensbereich.

Ziegelproduktion

Damit eröffnet der YMCA Sierra Leone gemeinsam mit dem CVJM jungen Menschen reelle Zukunftsperspektiven.

Eckard M. Geisler, Bundessekretär für Weltdienst und internationale Beziehungen, CVJM-Westbund

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