YWCA Japan besucht CVJM Deutschland und CVJM-Hochschule

[Ein Beitrag von Lilli Wiebe]

Am 24. September besuchten Mikako Nishihara, ehemalige Generalsekretärin des YWCA Japan, und Junko Sato, Leiterin des Projektes “Caro Fukushima” des YWCA Fukushima, den CVJM Deutschland und die CVJM-Hochschule in Kassel. Begleitet wurden die beiden Japanerinnen von Dr. Martin Repp, Referent für Dialog mit asiatischen Religionen vom Zentrum Ökumene, und Solomon P. Benjamin, Referent Ostasien/Indien der Evangelischen Mission in Solidarität e. V.

Besuch des YWCA Japan beim CVJM Deutschland und der CVJM-Hochschule

Nach einem Rundgang über das CVJM-Gelände und einer kurzen Einführung zur Geschichte des CVJM Deutschland durch Prof. Dr. Joachim Rennstich fand die Begegnung mit dem CVJM Deutschland statt. Hansjörg Kopp, Generalsekretär des CVJM Deutschland, sowie Gerhard Wiebe und Gabriele Dumeier, CVJM weltweit, hatten die Möglichkeit die Struktur und Arbeitsweise des CVJM Deutschland vorzustellen.

Anschließend gab es ein Treffen mit Prof. Dr. Stefan Jung, Kanzler der CVJM-Hochschule, Andreas Getfert, stellv. Direktor der Kolleg-Fachschulausbildung, und Lilli Wiebe, Internationales Büro. Der Schwerpunkt lag im Austausch darüber, wie junge Menschen durch strukturelle Ausbildung befähigt werden können, die Zukunft der Gesellschaft ressourcenschonender und ohne Atomenergie gestalten zu können.

Dieser Gedanke ist ein wichtiges Anliegen von Mikako Nishihara und Junko Sato, die beide die verheerenden Folgen der Fukushima-Katastrophe aus eigener Erfahrung kennen. Mikako Nishihara berichtete, dass sich der YWCA Japan schon vor der Katastrophe im Jahr 2011 gegen die Stromgewinnung durch Atomkraftwerke ausgesprochen hat.

Begegnung zwischen Mitarbeitenden des YWCA Japan und des CVJM Deutschland sowie der CVJM-Hochschule

Junko Sato, Leiterin des Projektes „Caro Fukushima“, das von der Katastrophe betroffenen Frauen und Kindern körperliche und geistige Hilfe anbietet, betonte das es wichtig ist, jungen Menschen die Möglichkeit zu geben, mehr über erneuerbare Energien zu lernen. Um das zu ermöglichen, startete der YWCA das Projekt „Thinking of new energy from Fukushima“, das High-School-Studenten in Fukushima einen Rahmen bietet, sich zu erneuerbaren Energien und ihrer Anwendung fortzubilden.

Der Besuch war eine Ermutigung für alle Beteiligten weiterhin in junge Menschen zu investieren, die das Potenzial in sich tragen unsere Gesellschaft zu verändern.

Lilli Wiebe, Internationales Büro der CVJM-Hochschule

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