„Freizeitpaten“ sorgen dafür, dass auch arme Kinder Ferien genießen können

[Ein Beitrag von Sabrina Becker]

Schirmherr Karl-Heinz Stengel besucht Kinderfreizeit

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Karl-Heinz Stengel zusammen mit dem Leiter des CVJM-Ostwerks, Andree Strötker.

Der Präses des CVJM Deutschland, Karl-Heinz Stengel, hat am Donnerstag, 9. August eine Kinderfreizeit in der PerspektivFabrik nahe Brandenburg an der Havel besucht. Stengel (66) ist in diesem Jahr Schirmherr für die Aktion „Freizeitpate“ des CVJM-Ostwerks, das Kindern und Jugendlichen aus sozial benachteiligten Familien Urlaub ermöglicht.

Über 450 Mädchen und Jungen im Alter zwischen acht und zwölf Jahren verbringen in diesem Sommer Erlebnisferien in der Freizeit- und Bildungsstätte in Mötzow. „Ich glaube bei vielen Kindern, die hier sind, ist es wichtig, dass sie einfach mal aus ihrem Trott herauskommen,“ betonte Karl-Heinz Stengel. Freizeiten seien eine Chance, dass Gemeinschaft und Vertrauen wachsen könnten. „Ich glaube, dass die Kinder dieses Gemeinschaftserlebnis und das Gefühl, wertgeschätzt und angenommen zu sein, mit nach Hause nehmen und nicht so schnell vergessen werden“, sagte Stengel.

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Der Präses des CVJM Deutschland, Karl-Heinz Stengel, besuchte mit seiner Frau Wilma eine Kinderfreizeit in der PerspektivFabrik.

Das Freizeitprogramm, das auch erlebnispädagogische Elemente beinhaltet, steht in diesem Jahr unter dem Motto „Winnetou und Pocahontas“. Die Kinder werden zu Indianern „ausgebildet“, lernen unter anderem zu klettern, Bogen zu schießen und ein Floß zu bauen. „Bei der Nachtwanderung habe ich mich ganz schön gegruselt“, erzählte Ali. Der Neunjährige aus Berlin nahm zum ersten Mal an einer Freizeit in der Perspektiv-Fabrik teil. Was ihm am meisten Spaß gemacht habe? „Einfach alles hat mir am besten gefallen.“ Vom Schirmherren wollte er wissen, wie viele Kinder er habe und warum er eine Brille brauche.

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Karl-Heinz Stengel mit Camp-Teilnehmern beim Kanufahren

Karl-Heinz Stengel beantwortete die Fragen der Kinder, begleitete sie bei ihren Aktivitäten wie Kanufahren und spendierte im Anschluss an das Mittagessen allen Freizeitteilnehmern und Betreuern ein Eis.

Sabrina Becker
CVJM-Ostwerk


Zum Hintergrund:

Das CVJM-Ostwerk möchte dabei helfen, dass auch Kinder und Jugendliche aus sozial benachteiligten Familien an den Freizeiten teilnehmen können: „Wir möchten, dass nicht der Geldbeutel der Eltern entscheidet, welches Kind auf Reisen geht. Darum erheben wir nur einen geringen Teilnehmerbeitrag. Damit das so bleibt, benötigen wir Unterstützung“, erklärt der Leiter des CVJM-Ostwerks, Andree Strötker.

Der christliche Jugendverband hat deshalb die Aktion „Freizeitpaten“ ins Leben gerufen und bittet Freiwillige um Spenden. Wer 50 Euro schenkt, ermöglicht als „Freizeitpate“ einem Mädchen oder einem Jungen Erlebnisferien.

Die Aktion „Freizeitpaten“, die in diesem Jahr zum sechsten Mal stattfindet, endet am 1. September 2018.

Weitere Informationen auf der Seite des CVJM-Ostwerks.

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