Side Meetings auf der Weltratstagung

[Ein Beitrag von Patrick Gerhardt, CVJM-Westbund]

„Wenn du schnell reisen willst, dann reise allein. Wenn du weit reisen willst, dann reise gemeinsam“, das sagt frei übersetzt ein afrikanisches Sprichwort. Wie wichtig es ist, gemeinsam auf einem Weg zu sein, wurde mir bei dieser Weltratstagung wieder einmal bewusst.

Begegnungen und Stärkung von internationalen Partnerschaften stehen im Mittelpunkt der Side Meetings

Es ist Dienstag, schon der dritte Tag der Weltratstagung. Die Zeit vergeht wie im Flug und man trifft so viele wunderbare Menschen aus der ganzen Welt. Einige Punkte auf der offiziellen Agenda wurden bereits abgehakt und die Tagung ist in vollem Gange.

Jetzt beginnt der wirklich spannende Teil: die „Side Meetings“. Das sind Treffen, welche außerhalb der offiziellen Tagesordnung stattfinden. Zum Beispiel während des Essens in den Pausen oder abends in der Hotel-Lobby. Man trifft sich mit Freunden, Partnern und solchen, die es noch werden wollen. Man spricht über Projekte, bespricht Anträge oder macht Werbung für die Wahlen.

Ich durfte an drei solcher Meetings teilnehmen. Beim ersten Treffen begegneten sich Christian Kamara, Generalsekretär des YMCA Sierra Leone sowie die Verantwortlichen von Aktion Hoffnungszeichen. Neben Carina Rösch, Referentin Aktion Hoffnungszeichen, nahmen auch Gerhard Wiebe, Christoph Weiland und ich an dem Treffen teil. Neben allgemeinem Informationsaustausch über den aktuellen Stand der Projekte, ging es erfreulicherweise auch um die Erhöhung der Spendensumme. Dies war durch sehr gute Ergebnisse der CVJM-Theatergruppe „Die Bühnenmäuse“ möglich.

An seinem Stand präsentiert der CVJM Deutschland seine Arbeit

Bei zwei weiteren Treffen mit dem YMCA Ghana und dem YMCA Sierra Leone ging es hauptsächlich darum, sich gegenseitig kennenzulernen und aktuelle Entwicklungen und Zwischenstände bei diversen Projekten zu teilen. Alle drei Treffen waren geprägt von einem sehr guten Miteinander. Die Offenheit zeugt von Vertrauen und gegenseitigem Respekt.

Mittelpunkt aller Treffen war der Wunsch, sich auf Augenhöhe zu begegnen und gegenseitiges Profitieren aus den Partnerschaften. Der Wunsch aller Beteiligten ist es, die Partnerschaften zu stärken und gemeinsam einen langen Weg zu gehen.

Ich bin sehr dankbar, Teil dieser Bewegung sein zu dürfen. Es ist eine wahre Freude zu sehen, mit welcher Energie und mit welcher Überzeugung hier Menschen aller Altersschichten zusammenarbeiten, um die weltweite CVJM-Bewegung voranzubringen.

Weitere Beiträge zur 19. Weltratstagung findet ihr hier.

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