Zu Gast bei unseren Freunden und Partnern in Tansania

Ein Beitrag von Michael Reinfrank

Am 20. Februar 2017 brachen Claus Weilacher und ich als Vertreter des CVJM Edenkoben nach Tansania auf. Über Addis Abeba ging es zum Kilimanjaro Airport, wo wir vom Generalsekretär des YMCA Tansania, Stewart Lyatuu, herzlich empfangen wurden.

Die Krankenstation in Moshi

Zwei Stunden lang ging dann die Fahrt nach Moshi, dem Verwaltungssitz des YMCA. Hier kamen wir mit den Verantwortlichen über die abgeschlossenen Projekte, die Situation im Land und die Zukunft der Partnerschaft ins Gespräch.

Einen Schwerpunkt der Arbeit in Moshi stellt die Krankenstation des YMCA dar. Hier wurden zuletzt hochwertige medizinische Geräte von uns finanziert sowie eine Einführung zu deren Handhabung gegeben. Dass die Krankenstation für das Tuberkuloseprogramm der tansanischen Regierung ausgesucht wurde, ist als hohe Anerkennung der Arbeit zu werten und beweist deren Nachhaltigkeit. Schließlich besteht sie seit Mitte der 90er Jahre.

Kindergarten in Pangani

Nach einem Abend mit den Mitgliedern des YMCA Moshi brachen wir nach Pangani auf mit Halt beim Kindergarten in Mwanga. Angekommen am Indischen Ozean konnten wir den erfolgreichen Betrieb des „Begegnungszentrums mit Kindergarten“ bestaunen. Die Veranstaltungshalle wird für Seminare und Feiern vermietet und von Jugendgruppen genutzt. Der Kindergarten genießt sowohl bei Christen als auch bei Muslimen einen sehr guten Ruf.

Bei einem Abendessen mit hochrangigen Vertretern des YMCA Pangani, der Distriktverwaltung sowie der Kirchen wurde der Wunsch geäußert, den Bau einer Schule mit sechs Jahrgangsstufen vor Ort zu unterstützen.

Schon am nächsten Tag fuhren wir zum Höhepunkt unserer Reise, der „St. Margarets Girls Secondary School“. Seit 1992 wurde die Schule zunächst mit Spendengeldern des CVJM Edenkoben renoviert und seither weiter unterstützt. Das letzte Projekt war eine risikoreiche Brunnenbohrung. Nun konnten wir die feierliche Einweihung der neuen Trinkwasserquelle miterleben.

Nach sechs Tagen hieß es Abschied nehmen. Die freundschaftlichen Bande sind durch den Besuch gestärkt worden, und die vielen mitgebrachten Eindrücke bewirken einen neuen Blick auf Dinge in unserer Heimat.

Michael Reinfrank, CVJM Edenkoben

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