Junge Christen aus Oberhausen unter Verletzten in Barcelona

Evangelische Jugend-Ferienfreizeit erlebte Terroranschlag

Ein Beitrag des Evangelischen Pressedienstes

Unter den Verletzten des Terroranschlags in Barcelona am vergangenen Donnerstag sind drei Jugendliche aus einer evangelischen Kirchengemeinde in Oberhausen. Sie werden dort in verschiedenen Krankenhäusern behandelt, wie der Pfarrer der Gemeinde Königshardt-Schmachtendorf, Thomas Levin, am Freitag dem Evangelischen Pressedienst (epd) sagte.

Eine Frau zündet Kerzen an

Die Mädchen im Alter zwischen 14 und 17 Jahren gehörten zu den Teilnehmenden einer Ferienfreizeit des CVJM der Gemeinde. Die insgesamt 54 jungen Leute hätten sich am Donnerstag zu einem Tagesausflug in Barcelona aufgehalten.

Viele Jugendliche aus der Gruppe hätten den Anschlag auf der Flaniermeile Las Ramblas mitbekommen, berichtete Levin. Als Folgen seien Schock und Traumata zu befürchten. Während die verletzten Mädchen voraussichtlich im Krankenhaus bleiben müssten, sollten die übrigen Jugendlichen am Freitagabend mit einem Bus die Rückreise nach Oberhausen antreten, kündigte der Pfarrer an. Die Freizeit, die von langjährigen ehrenamtlichen Jugendmitarbeitern der Gemeinde begleitet worden sei, werde abgebrochen. Die Kirchengemeinde stehe in Kontakt mit den betroffenen Familien, auch die Notfallseelsorge sei einbezogen worden.

Am vergangenen Donnerstag war ein Lieferwagen in eine Menschenmenge in Barcelona gerast. Offiziellen Angaben zufolge kamen dabei mindestens 13 Menschen ums Leben, mehr als 100 wurden verletzt.

Evangelischer Pressedienst (epd)

Hier findet ihr einen Kommentar von Simone Enthöfer, Landesjugendpfarrerin der Evangelischen Kirche im Rheinland, zum Terroranschlag in Barcelona.

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