YMCA Sierra Leone benötigt Hilfe für Opfer von Erdrutsch und Überschwemmungen

Eckard M. Geisler, Bundessekretär für Weltdienst und internationale Beziehungen im CVJM-Westbund, ist nach seinem Besuch beim YMCA Sierra Leone, Westafrika, dem Partnerverband des CVJM-Westbundes, gerade einmal eine Woche zurück. Ganz erfüllt war er von verschiedenen positiven Entwicklungen im Land nach Rebellenkrieg und Ebola-Epidemie – doch dann erhielt er die schreckliche Nachricht von Erdrutsch und Überschwemmungen aus Freetown!

Überschwemmung in Freetown

Es ist Regenzeit dort und das bedeutet heftigste Niederschläge. Wassermassen ergießen sich wie aus Kübeln über Stunden auf das Land. Dann geht nichts mehr.

An den steil aufsteigenden Hängen des Löwengebirges sind über die Jahre nicht genehmigte Siedlungen entstanden. Bäume wurden gefällt, in die Bergseite wurden die Bauplätze gegraben und damit ist der Hang an vielen Stellen nicht mehr stabil und sicher, was immer wieder zu Erdrutschen und Schlammlawinen führt.

Erdrutsch am Mount Sugar Loaf

Das Schreckliche dabei ist, dass diese Häuser mit sich reißen und dabei unzählige Menschen ums Leben kommen. In den unteren Bereichen gibt es Überflutungen, die nicht nur Menschen gefährden sondern auch deren wenige Habseligkeiten wegschwemmen und unbrauchbar machen.

Christian Kamara, der Generalsekretär des YMCA Sierra Leone, schreibt zur aktuellen Situation:

„Als Land sind wir am Boden zerstört, wenn wir auf die über 250 Toten und 500 Verletzten in den Krankenhäusern sehen, von denen die meisten Kinder sind. Bis gestern hat uns keine Nachricht erreicht, dass auch YMCA-Mitglieder unter den Opfern seien. Jedoch wurden von einigen die Häuser überflutet und sie haben jeglichen Hausrat verloren. Derzeit sprechen wir uns noch mit anderen Hilfsorganisationen ab. Wie es jedoch im Moment aussieht, würden wir gerne Nothilfe leisten und denen medizinische Unterstützung geben, die in den Krankenhäusern liegen.“

Das Schlammwasser ist in zahlreiche Häuser eingedrungen und hat den Menschen ihre wenige Habe genommen

Aktuelle Bilder von den Verwüstungen gibt es in einem Artikel der New York Times.

Als CVJM-Bewegung möchten wir unseren Geschwistern in Sierra Leone beistehen und haben deshalb auf der Grundlage des vorliegenden Emergency Appeals des YMCA Sierra Leone 6.000 Euro an Soforthilfe über Aktion Hoffnungszeichen zugesagt.

Wir sind dem CVJM-Westbund und dem CVJM Lüdenscheid sehr dankbar, dass auch sie bereits Spendenaufrufe gestartet haben und wir gemeinsam über Aktion Hoffnungszeichen die eingehenden Spenden den Menschen in Sierra Leone zur Verfügung stellen können.

Diese Karte zeigt, welche Regionen von dem Erdrutsch und den Überschwemmungen betroffen sind

Helft auch ihr mit eurer Spende den Menschen in Sierra Leone und spendet an

CVJM-Gesamtverband in Deutschland e. V.
Evangelische Bank eG
IBAN: DE05 5206 0410 0000 0053 47
BIC: GENODEF1EK1

Stichwort: Nothilfe Sierra Leone

oder ganz einfach über unser Online-Spendenformular unter www.cvjm.de/spenden (dort im Bemerkungsfeld gerne „Nothilfe Sierra Leone“ eintragen)

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