Welche Hilfe braucht der YMCA d’Haiti nach dem Hurrikan?

Hurrikan „Matthew“ ist seit dem Hurrikan „Felix“ 2007 und dem Erdbeben 2010 eine weitere Katastrophe, die über Haiti hereingebrochen ist. Allerdings sind die Schäden nicht ganz so groß wie vor sechs Jahren.

Das Zentrum des YMCA Haiti

Das Zentrum des YMCA Haiti

Das Land ist seither für den Schutz der Bevölkerung in solchen Notsituationen besser gerüstet. Die neu errichteten Gebäude – auch Krankenhäuser – konnten den Menschen Obhut bieten.

Die YMCA-Zentren wurden nach 2010 aus Hilfscontainern (mit denen auch unsere Nothilfe transportiert worden ist) errichtet. Diese Konstruktion ist sowohl erdeben- als auch hurrikansicher.

Es hat so gut wie keine Schäden an den „Container-YMCA-Zentren“ gegeben; vielmehr konnten diese sogar in Camp Perrin, im Westen Haitis, den Menschen eine sichere Zuflucht und Notunterkunft bieten.

Hilfspakete werden an die Bevölkerung verteilt

Hilfspakete werden an die Bevölkerung verteilt

Unmittelbar nach der Katastrophe wurden dem YMCA d‘ Haiti Nothilfegelder durch amerikanische Partner zur Verfügung gestellt. Mit diesen Geldern wurden vor Ort vor allem Lebensmittel, Wasser und Wasser-Entkeimer-Tabletten beschafft und als „Nothilfepakete“ an betroffene Familien verteilt.

Aufgrund der schnellen Hilfe aus dem In- und Ausland haben der YMCA d‘Haiti, die Lateinamerikanisch-Pazifische Allianz der CVJM und der Weltbund der CVJM davon abgesehen, einen Hilfsaufruf für Haitis Bevölkerung zu starten.

Wir machen an dieser Stelle aber gern aufmerksam auf das Projekt „Potekole – Schulstipendien“ von Aktion Hoffnungszeichen, das seit 2013 bedürftigen Schülerinnen und Schülern einen Schulabschluss je nach ihren Leistungsvermögen ermöglicht.

Inzwischen haben viele Kinder und Jugendliche dadurch auch ein zweites Zuhause beim CVJM gefunden. Sie geben ihrerseits die Hilfe an die jüngeren Schülerinnen und Schüler weiter und bauen so als Ehrenamtliche an der Gemeinschaft des CVJM weiter. Weitere Informationen zu diesem Projekt findet ihr hier.

Spenden für diese nachhaltige Bildungsarbeit des YMCA d’Haiti erreichen Aktion Hoffnungszeichen unter der Projektnummer 42181 hier oder über das Spendenkonto:

Evangelische Bank eG
IBAN: DE05 5206 0410 0000 0053 47
BIC: GENODEF1EK1

Gabi Dumeier, Assistenz Aktion Hoffnungszeichen

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