Martin Luther auf Weltreise: Von Stuttgart bis Argentinien und zurück nach Altensteig

Die Weltreise beginnt in Österreich, genauer in Ried im Innkreis, wo Martin die evangelisch-lutherische Gemeinde A. B. besucht

Die Weltreise beginnt in Österreich, genauer in Ried im Innkreis, wo Martin die evangelisch-lutherische Gemeinde A. B. besucht

Seit 5. Oktober befindet sich die Playmobilfigur Martin Luther auf Weltreise. Auf die Reise geschickt, wurde er von den Akteuren der „ChurchNight-Kampagne“ – einer Aktion zum Reformationsfest.

Start war bei den Studientagen der Jugendreferentinnen und Jugendreferenten in Stuttgart. Bis 24. Oktober werden wöchentlich im Internet und auf Facebook Fotos mit der Figur aus den Regionen und Orten veröffentlicht, an denen eine ChurchNight-Veranstaltung stattfindet.

Martin mag Musik, deshalb war er am Wochenende auch beim Landesposaunentag in Ulm

Martin mag Musik, deshalb war er auch beim Landesposaunentag in Ulm

Stationen sind beispielsweise Bariloche in Argentinien, Pomerode in Brasilien, Windhoek in Namibia, Nishnij Tagil in Russland, Bodonci in Slowenien, Tulln in Österreich sowie verschiedene Orte in der Slowakei.

Am Ende der Reise wird der Playmobil-Luther am 24. Oktober in der Reformationsstadt in Altensteig im Schwarzwald ankommen, die dort am 23. Oktober eröffnet wird.

Inzwischen gibt es auch Katharina von Bora als Playmobilfigur

Inzwischen gibt es auch Katharina von Bora als Playmobilfigur

Pünktlich zur „ChurchNight“ am 31. Oktober ist die Figur dann wieder in Baden-Württemberg und wird verschiedene Veranstaltungen besuchen. Die Weltreise des Playmobil-Luthers kann auf www.facebook.com/churchnight  verfolgt werden.

„Ein Teil des Ganzen“

Die diesjährige ChurchNight-Kampagne steht unter dem Motto „Ein Teil des Ganzen“. Damit möchten die Initiatoren aus dem Evangelischen Jugendwerk in Württemberg (EJW) die Unterschiede und Gemeinsamkeiten der evangelischen Christen weltweit aufzeigen, aber auch einladen, sich selbst als Teil des Ganzen zu verstehen.

„Die ChurchNight-Kampagne ist nach dem regionalen Start vor zehn Jahren inzwischen international. Diese Verbindungen möchten wir aufzeigen und haben deshalb den Playmobil-Luther auf Weltreise geschickt“, teilte Friederike Auracher, die im EJW für diese Aktion verantwortlich ist, mit.

Zum Start in die neue Woche ist Martin in Bodonci/Slowenien angekommen und hat erstmal einen Besuch bei den Bienen im Pfarrgarten gemacht. Der Honig wird verkauft, um das neue Gemeindezentrum bauen zu können

Eine weitere Station:  Bodonci in Slowenien. Dort hat Martin erstmal einen Besuch bei den Bienen im Pfarrgarten gemacht. Der Honig wird verkauft, um das neue Gemeindezentrum bauen zu können

„Die Stationen sind durchweg Orte, an denen die evangelischen Gemeinden einen Bezug zur ChurchNight haben“. Unter dem Motto „Was ist typisch evangelisch in …“ werden ein Statement und ein Foto mit der Spielzeugfigur vor Sehenswürdigkeiten, Kirchen oder mit einer landestypischen Spezialität gemacht.

Hintergrundinformationen ChurchNight

Reformationsstadt in Altensteig

Eine besondere Veranstaltung im Rahmen der ChurchNight-Kampagne findet in der Stadt Altensteig im Schwarzwald statt. Die mittelalterliche Kulisse wird zur „Reformationsstadt“, in der auf einer „Luther-Meile“ auf den Spuren des Reformators gewandelt werden kann.

Vom 23.10. bis 30.10. finden täglich Führungen, Konzerte und Lesungen für verschiedene Zielgruppen statt. Auch ein Tag speziell für Konfirmanden und eine Luther-Party werden angeboten.

Die ChurchNight-Kampagne feiert seit 2006 den Reformationstag

Zukunftsorientiert und mit dem Blick nach vorne!  Gerade im Blick auf den 500. Geburtstag der Reformation im Jahr 2017 wird deutlich, wie aktuell die Ereignisse der Reformation auch heute noch sind.

Was ist das Wesentliche am evangelischen Glauben? Wo muss sich Kirche verändern, um auch morgen noch frisch und vital zu sein? Diese Fragen greift die ChurchNight-Kampagne auf und bringt sie an die Öffentlichkeit.

Entstanden ist ChurchNight im EJW, von wo aus sie auch heute noch koordiniert wird, doch inzwischen ist die Kampagne in ganz Deutschland – und darüber hinaus – bekannt. Schirmherr ist der Landesbischof der Evangelischen Kirche in Württemberg, Frank Ottfried July.

Eberhard Fuhr, EJW

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