FOLLOW ME: Leiten lernen – im Kloster Plankstetten

Die byzantinische Kapelle im Kloster Plankstetten.

Die byzantinische Kapelle im Kloster Plankstetten

Die dicken Klostermauern lassen die Tradition der Benediktinerabtei Plankstetten erahnen. Hier suchen Menschen seit vielen Jahren nach Gott und machen sich auf die Suche nach dem eigenen Selbst. Mit FOLLOW ME begibt sich der CVJM-Westbund in Kooperation mit der CVJM-Hochschule jährlich ins Kloster, um zu lernen, was es heißt, Menschen zu leiten und begleiten.

Durch einen ganzheitlichen Ansatz will FOLLOW ME Persönlichkeiten stärken und die Teilnehmenden so auf spätere Leitungsaufgaben praxisorientiert vorbereiten.

Drei Elemente prägen den Jahreskurs:

  • die Intensivschulung im Kloster
  • die Projektphase und
  • das Reflexionswochenende.

Projektidee und Leitungspersönlichkeit

Jeder Teilnehmende hat eine Projektidee, mit der er oder sie die erlernten Methoden und Erkenntnisse in die Praxis umsetzen will. Eine Idee ist leicht gesponnen, die Umsetzung komplizierter. Dabei hilft FOLLOW ME durch die gemeinsame Arbeit am Projekt, Feedback aus der Klosterwoche („Basiswoche“), Projektmanagement und ein Mentoringprogramm.

Ulrike Bunz, Trainerin bei Leaders of Influence, zum Thema Stärken und Schwächen

Ulrike Bunz, Trainerin bei Leaders of Influence, zum Thema Stärken und Schwächen

Die Basiswoche ist eine Woche voller Überraschungen und Herausforderungen: Durch das ausgewogene Theorie- und Praxisangebot können die Teilnehmenden gelernte Methoden direkt anwenden, eigene Erfahrung durch erlebnispädagogische Übungen machen, und in einem geschützten Rahmen Feedback geben und nehmen.

Im Detail wurde die Projektidee kritisch hinterfragt und auf den Prüfstand gestellt:

  • „Existiert ein Problem, dass mit dem Projekt behoben werden kann?“
  • „Reicht die eigene Motivation so weit, um Sponsoren gewinnen zu können?“
  • Ist die eigene Vision greifbar und lässt sie sich trotz eventueller Schwierigkeiten umsetzen?“

Neben der Bearbeitung des eigenen Projekts setzt FOLLOW ME bei der eigenen Leitungspersönlichkeit an: Wer bin ich? Was hat mich geprägt und wie nehme ich Menschen wahr? Was sind meine Stärken und wo habe ich Ergänzungsbedarf?

Diese Kombination von hilfreichem „Toll“ zur Projektarbeit und der Auseinandersetzung mit der eigenen Persönlichkeit ist gerade für junge Menschen interessant, die sich aktiv engagieren, um ihre Stärken gewinnbringend für die Gesellschaft einzusetzen.

Sarah Volmer, Teilnehmerin 4. Jahrgang

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