Erdbeben in Japan

Am 14. April brachte ein Erdbeben in Kumamoto, im äußersten Südwesten Japans, die Menschen in Aufruhr. Aber das stärkere Beben sollte erst noch kommen. Zwei Tage später wurde die Region von einem Erdbeben der Stärke 7,4 auf der Richter-Skala erschüttert.

Eines von vielen zerstörten Wohnhäusern

Eines von vielen zerstörten Wohnhäusern

Dies brachte nach bisherigen offiziellen Meldungen 9 Menschen den Tod, verletzte rund 1 000 Menschen und ca. 190 000 Personen mussten wegen drohender Nachbeben ihre Häuser verlassen. Zahllose Schäden an Straßen, Brücken und anderen Bauten werden derzeit registriert.

Der YMCA ist mit 14 Ortsvereinen in der Region Kumamoto vertreten.  Dazu gehören auch zwei Sportzentren, die vom YMCA im Auftrag der Regierung betrieben werden. Der YMCA hat in diesen Sporthallen Notunterkünfte für die betroffenen Menschen eingerichtet. In einer sind derzeit 1 200 Evakuierte, viele davon Kinder und ältere Menschen. Durch Spenden innerhalb Japans konnten bereits Lebensmittel, Wasser und Sanitärartikel ausgegeben werden.

Evakuierte erhalten Hilfsgüter

Evakuierte erhalten Hilfsgüter

Die Schwere der Schäden erfordert aber auch langfristige Hilfs- und Wiederaufbaumaßnahmen. Dafür will der japanische YMCA für den YMCA Kumamoto Spenden erwerben.  Auch die Asiatisch-Pazifische Allianz der YMCA hat ihre Solidarität mit den Erdbebenopfern in Japan bekundet und ruft zu Hilfsleistungen auf.

Gabriele Dumeier, Referat Internationale Arbeit (Aktion Hoffnungszeichen)

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