Studierende des CVJM-Kollegs erhalten beim Vereinspraktikum Einblicke in die Praxis

Neben der Theorie bildet die Praxis einen wichtigen Eckpfeiler der Ausbildung zur Jugendreferentin / zum Jugendreferenten am CVJM-Kolleg. In unterschiedlichen Praktika dürfen wir Studierende das Gelernte in die Tat umsetzen.

Maximilian Hoffmann, Studierender des CVJM-Kollegs bei seinem Praktikum in einem CVJM-Ortsverein

Maximilian Hoffmann, Studierender am CVJM-Kolleg, bei seinem Praktikum in einem CVJM-Ortsverein

Teil der Präsenz-Ausbildung am CVJM-Kolleg sind immer wieder Praktika in verschiedenen Einrichtungen der Kinder- und Jugendarbeit während der unterrichtsfreien Zeit. Im Februar absolvierten wir als Studierende des 87. Jahrgangs dabei zum ersten Mal als kompletter Jahrgang ein Praktikum in einem CVJM-Ortsverein.

Verteilt über ganz Deutschland bot sich uns die Möglichkeit, die Vielseitigkeit der CVJM-Landschaft und die Besonderheiten der einzelnen Vereine zu entdecken. Die unterschiedlichen Arbeitszweige, mit denen wöchentlich oft mehrere hundert Kinder und Jugendliche erreicht werden, gaben uns Gelegenheit, bereits erworbenes Wissen anzuwenden und neue Erfahrungen zu sammeln.

Maximilian Hoffmann bei der Arbeit

Maximilian Hoffmann bei der Arbeit

Offene-Tür-Arbeit, Gruppenstunden oder die Royal Rangers spielten dabei ebenso eine Rolle wie die Teilnahme an Sitzungen, Einblicke in die Verwaltungsarbeit oder teils herausfordernde Netzwerk-Arbeit zum Beispiel mit Behörden.

Für einige Studierende war dieses Praktikum der erste Kontakt mit einem CVJM-Ortsverein. Doch auch wer hier bereits Erfahrungen vorzuweisen hatte, konnte im Praktikum viele neue Fertigkeiten erlangen. Bewusst wurden wir dazu in Vereine entsandt, mit denen es zuvor noch keine Berührungspunkte gab. Somit galt es, uns auf die Arbeit in einem für uns neuen Team einzulassen, den Umgang mit vielen verschiedenen Charakteren in der täglichen Arbeit zu meistern und uns auf neue Tätigkeitsfelder flexibel einzustellen.

Gerade hierin liegen für uns als Studierende Chancen, die nur die Praxis bieten kann. Neben der Möglichkeit bereits jetzt Kontakte für die Zeit nach der Präsenz-Ausbildung zu knüpfen, sind es vor allem die Herausforderungen der täglichen Kinder- und Jugendarbeit, die es mit unseren theoretischen Grundlagen zu bewältigen und an denen es zu wachsen gilt.

Doch nicht nur für uns erachten wir die CVJM-Praktika des Kollegs als enorm wichtig. Genauso liegen auch für die Vereine selbst darin Chancen. Außenstehende Praktikantinnen und Praktikanten sehen die Arbeit oftmals noch aus einem anderen Blickwinkel als langjährige Mitarbeitende. Das kann helfen, Betriebsblindheit vorzubeugen und frischen Wind in routinierte Arbeitsabläufe zu bringen.

Mit vielen neuen Eindrücken geht es zurück ans CVJM-Kolleg

Mit vielen neuen Eindrücken geht es zurück ans CVJM-Kolleg

Darüber hinaus kann auch der CVJM als Praktikumsstelle natürlich auf diese Weise Kontakte knüpfen. Neben der punktuellen Entlastung während der Praktikumszeit lernt der Verein auch potenzielle Helfer für Projekte und Freizeiten oder auch schon Kandidaten für ein mögliches Anerkennungsjahr kennen.

Ein Wermutstropfen war die verhältnismäßig kurze Dauer unserer Praktika von nur drei bis vier Wochen. Kaum hatten wir uns eingearbeitet und die Besucher sich an uns gewöhnt, war es auch schon wieder Zeit, Abschied zu nehmen.

Doch insgesamt haben wir das CVJM-Praktikum als sehr bereichernd erlebt und sind reich an neuen Erfahrungen, mit viel Gesprächsstoff und neuen Fragen in die Theorie ans Kolleg zurückgekehrt.

Tobias Buschbeck, Studierender am CVJM-Kolleg, mit Doro Krausz und Jonathan Martens

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