Mit dem Ortsverein zurück in die Zukunft: Teil der Besuchstour auf dem Weg zum Reformationsjubiläum werden

Wie würde es aussehen, wenn wir 30 Jahre in die Zukunft reisen und unsere CVJM-Arbeit im Jahr 2045 anschauen könnten? Da Zeitreisen auch 30 Jahre nach Marty McFlys Ausflug vom Jahr 1985 in das Jahr 2015 nicht möglich sind, ist es müßig, darüber nachzudenken.

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Projektreferent Johannes Nehlsen

Worüber wir heute allerdings sehr wohl nachdenken können ist, was wir in unserer Jugendarbeit tun müssen, damit wir auch im Jahr 2045 noch erfolgreich junge Menschen mit der christlichen Botschaft erreichen.

Dies ist eines der Hauptanliegen der „Zurück in die Zukunft“-Tour, an der man als Ortsverein 2016/2017 teilnehmen kann. Anlass ist das  anstehende Reformationsjubiläum, in dessen Rahmen eine einjährige Besuchskette von CVJM-Ortsvereinen durch ganz Deutschland geplant ist.

Losgehen soll es im Herbst 2016. Ortsvereine, die mitmachen, sind einmal Gastgeber für einen anderen Ortsverein und machen sich an einem anderen Tag auf den Weg zu einem weiteren Ortsverein. Wie die Reformation vor 500 Jahren eine Bewegung war, so sollen sich auch heute die Ortsvereine in Bewegung setzen und sich sagen, worauf es im Glauben ankommt.

Die Reformatoren machten neu auf die Basis des Glaubens aufmerksam (die vier sola: Glaube, Bibel, Gnade, Jesus) und benannten deutlich, wo sie Veränderungen als notwendig erachteten. Beides soll auch im Mittelpunkt der Tour stehen und wird dabei durch zwei  Symbole verdeutlicht: einen Tisch und einen Roboter.

Zurück in die Zukunft – Der Tisch

Neben der gegenseitigen Begegnung wollen wir während der Besuche neu auf die (Glaubens-) Basis unserer Arbeit schauen und Parallelen zwischen den Grundlagen der Reformation und der Grundlage unserer Arbeit im CVJM (Pariser Basis) entdecken.

Veranschaulicht wird dies durch einen Tisch, dessen Beine mit den vier „sola“ und dessen Platte mit der Pariser Basis bedruckt sind. Jede beteiligte Gruppe bringt ihrer gastgebenden Gruppe so einen Tisch als „Gastgeschenk“ mit und baut ihn innerhalb eines Impulses auf. Der Tisch verbleibt dann als Erinnerung im Ortsverein.

Zurück in die Zukunft – Der Y-Bot

Der Y-Bot

Wie wird der Y-Bot aussehen? Er soll das Maskottchen der Zurück in die Zukunft-Tour werden

Als zweiten Schritt denken die Ortsvereine darüber nach, welche Ideen und Formate aus ihrer eigenen Arbeit dazu beitragen können, dass missionarische Jugendarbeit zukunftsfähig wird oder bleibt.

Hier kommt das Maskottchen der Tour ins Spiel: Der Y-Bot – ein Roboter, der eigens für die Tour entwickelt wird und der die Ideen der  Ortsvereine für die Zukunft sammelt. Er begleitet alle Gruppen während der kompletten Tour und wird von Gruppe zu Gruppe weitergegeben.

Unterwegs machen die Gruppen lustige Selfies mit dem Y-Bot. Der Spaß soll also definitiv nicht zu kurz kommen!

Was man als Ortsverein mitbringen muss:

  • einen verantwortlichen Leiter vor Ort, der/die die Sache in die Hand nimmt
  • einmal Gastgeber für einen anderen Ortsverein sein, inklusive Ausrichtung eines Essens
  • einmal einen anderen Ortsverein im Umkreis von max. 200 km besuchen (mit fünf bis 15 Personen)
  • die selbstständige Organisation der Fahrt und die Weitergabe des Y-Bots
  • Bereitschaft, durch Fotos und Postings den Besuch zu dokumentieren

Was man als Ortsverein bekommt:

  • komplette Finanzierung von zwei lustigen Besuchsaktionen
  • Teil einer deutschlandweiten CVJM-Aktion sein
  • Zuteilung des besuchenden und zu besuchenden Vereins
  • komplette Materialvorlagen sowie den CVJM-Tisch als Andenken
  • Austausch, Input, Inspiration, Vernetzung mit anderen, bisher unbekannten Ortsvereinen in einer anderen Region
  • Impulse über die Zukunftsfähigkeit der eigenen Jugendarbeit
  • die Chance, als Gruppe einen Preis zu gewinnen

Ortsvereine, die sich vorstellen können, dabei zu sein, melden sich  einfach unter email hidden; JavaScript is required. Wir freuen uns auf viele E-Mails!

Weitere Infos, auch zu den anderen CVJM-Aktionen rund um das Reformationsjubiläum, findet ihr unter www.cvjm.de/refo

Johannes Nehlsen,
Projektreferent Reformationsjubiläum 2017

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