CVJM-Westbund gewinnt einen Schwebebahnwaggon und plant ein bergisches Bistro

Die Wuppertaler Stadtwerke mustern ihre alten Wagen aus und verschenken drei davon an die Initiativen, die bei einer Onlineabstimmung die meisten Stimmen erhielten. Der CVJM-Westbund kam mit 6373 Stimmen für sein „CVJM-Schwebe-Bistro“ auf den ersten Platz. Elf verschiedene Initiativen hatten sich beworben.

Schwebe-Bistro

Eine Fotomontage zeigt, wie die ausgemusterte Schwebebahn einmal genutzt werden soll
Bild: CVJM-Westbund

„Aus meiner Sicht ist das CVJM-Schwebebahn-Bistro ein hervorragendes und innovatives Projekt, bei dem wir ein Zeichen von christlicher Gastfreundschaft setzen und Menschen aus unterschiedlichen Lebenswelten begegnen und erreichen können“, sagt Generalsekretär Matthias Büchle. Ganz bewusst wolle man dabei einen Beitrag zur Inklusion von jungen Menschen mit Benachteiligung oder Behinderung leisten und zwei Arbeitsplätze in diesem Bereich schaffen.

Gerd Halfmann, Leiter der CVJM-Bildungsstätte Bundeshöhe erklärt: „Das Schwebe-Bistro wird unter anderem mit Menschen mit Handicap geführt, die durch eine ‚Einzelplatzförderung’ gefördert werden. Hierbei werden wir vom Fürsorgeamt der Stadt Wuppertal sowie dem LVR unterstützt. Für die Anschubfinanzierung versuchen wir nun Stiftungen und Spender zu gewinnen.“

Für den Standort der CVJM-Bildungsstätte und der Zentrale des CVJM-Westbundes auf der Bundeshöhe in Wuppertal ist das CVJM-Schwebebahn-Bistro ein öffentlichkeitswirksames Alleinstellungsmerkmal. „Wir setzen damit auch ein Zeichen, dass sich der CVJM den Menschen in seiner Umgebung zuwendet und hineinwirkt in die Öffentlichkeit“, begeistert sich Matthias Büchle. „Außerdem freue ich mich sehr darüber, dass wir aus ganz Deutschland positive Reaktionen auf unser Projekt bekommen. Viele Mitglieder und Freunde im weiten Netzwerk des CVJM haben mit uns dem Ausgang ‚entgegengefiebert’ und beglückwünschen uns zur Idee und zum Gewinn des Votings.“

Die ersten Umbauarbeiten auf der Bundeshöhe beginnen schon jetzt, gefördert von der Glücksspirale. Geliefert wird der Waggon dann im Juni 2016. „Wir hoffen, im Herbst 2017 eröffnen zu können“, sagt Gerd Halfmann und beantwortet damit eine der meist gestellten Fragen der letzten Zeit.

Beim Transport und Aufbau wird der CVJM-Westbund von den Deutschen Edelstahlwerken unterstützt, die mit ihrer Karrierewerkstatt für Auszubildende mit anpacken. Allerdings suche man noch begeisterte Handwerker, z.B. Schreiner für die Innen- und Außengestaltung des Waggons, so Gerd Halfmann. „Wir freuen uns über jede Spende und Hilfe in der kommenden Zeit. Und sagen noch einmal Danke an alle, die für uns gestimmt und uns jetzt schon unterstützt haben.“

Stefanie Nöckel, CVJM-Westbund

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