Ein Wochenende voller Wunder – 60 Jahre CVJM-Camp Michelstadt

Was für ein Anblick: Hunderte Menschen, die sich in einem großen Kreis um das Lagerkreuz in der Mitte des Camps an den Händen halten!

Die Teilnehmenden am Jubiläumscamp in Michelstadt treffen sich zur Segensrunde am Lagerkreuz Bild: CVJM-Westbund

Die Teilnehmenden am Jubiläumscamp in Michelstadt treffen sich zur Segensrunde am Lagerkreuz
Bild: CVJM-Westbund

Beim Abschluss des Jubliäumswochenendes vom 16. bis 18. August in Michelstadt konnte man erkennen, was nun schon seit 60 Jahren das Besondere an diesem Ort ist: Menschen erleben Gemeinschaft, begegnen Gott, treffen Entscheidungen, tanken auf und empfangen Segen.

Aber schon vorher war das Wochenende geprägt von Wundern und Erzählungen über Wunder der letzten 60 Jahre:

Über 300 Besucher waren angereist, darunter Freunde des CVJM-Camps Michelstadt, Teilnehmer der diversen Camps, Familien, Senioren und junge Erwachsene aus der Umgebung, befreundete Unternehmer und CVJMer von überall her.

Es gab ein tolles und liebevoll vorbereitetes Programm mit   CVJM-Sportarten, einem kreativen Gästebuch, lustigen Bildern an der Fotowand, Fotopräsentationen, Vorträgen und Anekdoten aus etlichen Jahren CVJM-Camp-Geschichte. Ein berührender Festnachmittag mit Grußworten von Klaus Jürgen Diehl, Michael van den Borre, Dieter Weber und Bürgermeister Stephan Kelbert begeisterte jung und alt. Bei vielen leckeren Überraschungen aus der Campküche ließ man es sich an diesem Wochenende rundum gut gehen.

Das wohl größte Wunder des Wochenendes ereignete sich aber am Abend: Da nutzten viele Menschen die Gelegenheit, in Erinnerungen zu schwelgen und sich auszutauschen. Kleine Karten mit Fragen auf den Tischen sorgten dafür, dass Menschen jeden Alters ins Gespräch kamen und sich so verschiedene „Camp-Generationen“ kennen- und schätzen lernten.

Am Sonntagmorgen gab es in der Stadtkirche von Michelstadt einen von vielen Teilnehmenden gestalteten ökumenischen Festgottesdienst. Generalsekretär Matthias Büchle predigte über 60 Jahre Segensgeschichte, ermutigte zu persönlichem Einsatz, besonders aber zu Gottvertrauen und „Abgeben können“ in Gottes Hand.

Zum Abschluss trafen sich dann alle zum Segen am Lagerkreuz und erlebten noch einmal diese ganz besonder Gemeinschaft von Michelstadt.

(Text ist erschienen im CVJM-Magazin Ausgabe 1-2016 des CVJM-Westbunds)

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  1. Eichelstadt 1966.. Meine erste große Freizeit ganz weit weg von zu Hause in Ostfriesland. Aber das Wetter war sehr vertraut.. es regnete viel diese tage. Morgens war es kaum möglich trockenen Fußes aus dem Zelt das am Hang stand zu kommen. Das Wasser lief von oben durchs Zelt. Und dann kam der Tag den ich nie vergesse. Mittags gab es Blumenkohlsuppe. Viel wurde nicht gegessen.. das war nicht nur nicht mein Fall. Sie wurde kaum gegessen. Aber man lässt nichts umkommen. Also gab es abends wieder Blumenkohlsuppe. Aber diesmal bekam jeder, ob er wollte oder nicht die Suppe direkt auf den Teller serviert. Seltsam.. Das Wetter und Blumenkohlsuppe sind die prägenden Erinnerungen die sich an Michelstadt habe. Man möge es mir nach sehen. ich war erst 10 Jahre alt. Meinem CVJM bin ich bis heute treu geblieben.

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