Aus der Geschichte lernen – Verantwortung für die Zukunft

Während ihrer Tagung im CVJM Norddeutschland besuchte die Konferenz der Generalsekretäre im CVJM-Gesamtverband die Gedenkstätte Bergen-Belsen.

Bergen-Belsen ist ein internationaler Erinnerungsort Bild: Ronald Rosenthal

Bergen-Belsen ist ein internationaler Erinnerungsort
Bild: Ronald Rosenthal

Sarah Vogel, CVJM-Bildungsreferentin im CVJM Niedersachsen, stellte die Erinnerungsarbeit des CVJM Niedersachsen vor. Der CVJM arbeitet mit Konfirmanden- und Jugendgruppen, bietet Seminare und Fortbildungen im Anne-Frank-Haus in Oldau an. Jedes Jahr findet in den Osterferien, zum Jahrestag der Befreiung von Bergen-Belsen am 15. April 1945, ein internationales Workcamp mit Jugendlichen statt.

Die Ehrenamtlichen des CVJM Landesverbands Hannover engagieren sich in Bergen-Belsen für die Erinnerung und Versöhnung. Jugendgerechte, begegnungs- und erlebnisorientierte Methoden außerschulischer Jugendbildung bestimmen das Konzept. Die Beschäftigung mit historischen Inhalten sowie die Vermittlung gesellschaftspolitischer Aspekte spielen dabei eine große Rolle.

Ann-Kathrin Johow aus Wolfsburg engagiert sich seit über zehn Jahren ehrenamtlich in der internationalen Jugendarbeit des CVJM in Niedersachsen. Für ihre Arbeit wurde sie im Sommer 2015 mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet.

Gerade für den heutigen Tag, den Tag der Menschenrechte, ist diese Erinnerungsarbeit ein zentraler Bestandteil. Der Tag der Menschenrechte wird jedes Jahr am 10. Dezember begangen und ist der Gedenktag zur Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte, die am 10. Dezember 1948 durch die Generalversammlung der Vereinten Nationen verabschiedet worden ist.

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