Im CVJM-Haus Solling werden die ersten Flüchtlinge als Gäste begrüßt

Am Mittwoch, den 25. November um 10.30 Uhr kam der erste Bus aus Friedland auf den Hof des CVJM-Haus Solling gefahren. Schnell stiegen sie aus: die ersten 47 Gäste. Sie wurden von den Mitarbeitenden des Hauses, den pädagogischen Mitarbeitenden des CJD, sowie von Präses Karl-Heinz Stengel willkommen geheißen.

Mit dem Bus kommen die ersten neuen Gäste im CVJM-Haus Solling an

Mit dem Bus kommen die ersten neuen Gäste im CVJM-Haus Solling an

Die Menschen kommen aus Syrien, dem Irak, Tschetschenien sowie aus Nepal. Ein bunte Truppe also, die froh war ein warmes Haus und ein warmes Essen sowie ein Bett zu haben. Wir freuen uns, dass wir für diese Menschen eine erste Anlaufstelle sein können. Ihre Lebensgeschichten sind sehr unterschiedlich. Die Sprachbarrieren sind groß und fordern heraus. Viele der Kinder sind krank angekommen und benötigen dringend ärztliche Hilfe. Es ist eine große, organisatorische Herausforderung, der wir uns nun stellen. Doch die glücklichen Gesichter der neuen Gäste entschädigen für einiges.

Auch Präses Karl-Heinz Stengel begrüßt die neuen Gäste

Präses Karl-Heinz Stengel begrüßt die neuen Gäste

Wir sind gespannt auf die nächsten Tage und die weiteren Gäste, die in unser Haus kommen werden. Mutig gehen wir in dieser Aufgabe weiter, denn wir wissen, wir sind getragen von Gott. Die Aussage von Jesus: „Was ihr getan habt einem von diesen meinen geringsten Brüdern, das habt ihr mir getan“; steht auch für unsere Arbeit und steht fest als Grundsatz für die Neuausrichtung im CVJM-Haus Solling.

Ramon Haag

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  1. Hallo
    Es ist eine gute Sache, das der CVJM ein Haus für die Asylsuchenden bereitstellt. Natürlich wird er auch finanziell dafür entschädigt werden.Miete etc.
    Es ist eine gute Situation, Hauptamtliche Mitarbeitende für die Versorgung, Betreuung, Beschäftigung etc. zu haben. Hier in den Orten muss das meiste ehrenamtlich laufen. Da engagieren sich viele sehr großartig, sonst wären die Gäste sehr alleine und auf sich gestellt. Da habt ihr es ein Stück besser als in vielen Orten. Gottes Segen für euch und diese Arbeit.

  2. Klasse! Euch allen einen guten Start, eine gesegnete Zeit und ein friedvolles Miteinander. Viel Kreativität und Weisheit für alle Entscheidungen, notwendig sind, ein Freizeitheim nun neu zu nutzen. Ich finde es klasse, dass der CVJM nicht nur redet, sondern in vielen unterschiedlichen Initiativen handelt und sich für die Menschen einsetzt. So ist Nächstenliebe nicht nur ein Wort, sondern wird ganz praktisch, schenkt Hoffnung und verändert Lebensumstände.

  3. Phantastisch, so wird Nächstenliebe praktisch, ich durfte vor Jahren , in Dassel meinen Zivildienst absolvieren, nun bin ich in Wuppertal gelandet, arbeite als Sportphysiotherapeut , und darf am 20. Dezember , eine Flüchtlingsauswahl betreuen, die ein Benefizspiel gegen den WSV Wuppertal bestreitet , mit sportlichen und herzlichen Grüßen aus Wuppertal
    Stefan Zahn

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