„gut zu (er)tragen? 2015“ – Kampagne für menschenwürdige Mode

Wir tragen gern, was gut aussieht. Aber wie gut geht es denen, die unsere Kleidung herstellen? Können sie ihre Arbeit ertragen? Oft nicht. Näherinnen in Bangladesch etwa arbeiten häufig in 90-Stunden-Wochen unter unmenschlichen Bedingungen und erhalten trotzdem nur Hungerlöhne.

Die Micha-Initiative will in einer Aktionswoche die in unser Bewusstsein rufen, die unsere Mode herstellen. Bild: Micha-Initiative

In einer Aktionswoche will die Micha-Initiative die Menschen in unser Bewusstsein rufen, die unsere Mode herstellen.
Bild: Micha-Initiative

„Einer trage des anderen Last“ heißt es in der Bibel (Galater 6,2). Bei Kleidung sind die Lasten weltweit sehr ungerecht verteilt. Die Micha-Initiative setzt sich daher für Mode ein, die gut zu tragen und deren Herstellung gut zu ertragen ist. Vom 12. bis 18. Oktober 2015 wird eine Aktionswoche stattfinden, in der sich Gemeinden und Gruppen für menschenwürdigere Arbeitsbedingungen in der gesamten Produktionskette von Textilien einsetzen. Hier gibt es das Material für 2015 und alle weiteren Infos.

Der CVJM-Gesamtverband ist Mitträger der Micha-Initiative Deutschland, die Christinnen und Christen zum Engagement gegen globale Armut und für weltweite Gerechtigkeit begeistern will.

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