CVJM Lohrbach setzt internationale Brille auf

In diesem Jahr richtet sich der Blickwinkel des CVJM Lohrbach auf Afrika – genauer gesagt auf den Osten des Kontinents. Mit seinem Pilotprojekt startet er eine einjährige Patenschaft für den YMCA Kenya.

Die Verbindung kam alles andere als zufällig. Denn der CVJM Baden, dem der Ortsverein aus Lohrbach angehört, pflegt seit mehreren Jahrzehnten partnerschaftliche Beziehungen nach Kenia. Mittlerweile unterstützt er 70 Kinder und Jugendliche aus Nakuru, Busia, Kisumu und Kibera. Dieser Hilfe schließt jetzt auch der CVJM Lohrbach mit verschiedenen Aktionen an, um den Kindern und Jugendlichen einen Weg aus der Armut und somit auch eine positive Zukunftsperspektive zu ermöglichen.

Der CVJM Lohrbach will Interessierten die Lebenswelt der kenianischen Kinder näherbringen ...

Der CVJM Lohrbach will Interessierten die Lebenswelt der kenianischen Kinder näherbringen …

Am Wochenende findet die Auftaktveranstaltung im Rathaus statt, um zunächst einmal über das Land Kenia, den YMCA dort und die einzelnen Projekte zu informieren. Der CVJM Lohrbach beschränkt sich dabei nicht nur auf CVJM-Mitglieder, sondern lädt den gesamten Ort ein, um über den eigenen Dorfrand hinauszuschauen. Durch weitere Aktionen soll ein Bewusstsein geschaffen werden, wie die Lebenswelt für Kinder und junge Menschen in Kenia aussieht. Darüber hinaus sollen natürlich auch der Ortsverein, der CVJM Baden und Kenia sowie deren Partnerschaft und Projekte vorgestellt werden.

Die geplanten Aktivitäten sehen so aus: Auf dem Dorffest im Sommer soll afrikanischer Schmuck verkauft und gleichzeitig über die Arbeit informiert werden. Ein Schwimm-Sponsorenlauf ist bereits in Planung. Auch ein faires Frühstück, um auf das Thema der Nachhaltigkeit innerhalb der Partnerschaft aufmerksam zu machen, ist bereits angedacht. Es gibt viele kreative Ideen, die im Moment durch das Engagement der Ehrenamtlichen in Lohrbach Gestalt annehmen.

... und sie finanziell bei ihrer Schul- und Berufsausbildung unterstützen.

… und sie finanziell bei ihrer Schul- und Berufsausbildung unterstützen.

Dieses zeitlich begrenzte Patenschaftsmodell kann ein Vorbild sein für andere Mitgliedsverbände oder Ortsvereine. Es herrscht keine dauerhafte Verpflichtung für die Ortsvereine. So können sie sich ganz nach ihren individuellen Möglichkeiten und Ressourcen für die internationale Arbeit einbringen. Die Vorteile liegen auf der Hand: Der Blick für die weltweite CVJM-Familie wird gestärkt, die allgemeinen globalen Themen in den Fokus gerückt.

Setzt doch auch mal die internationale Brille in einem eurer Ortsvereine auf!

Autorin: Eva Herrmann

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