Guter Schritt zur rechten Zeit

Seit dem 1. Februar arbeitet Karsten Hüttmann (43) als Leiter des Referats für missionarisch-programmatische Arbeit beim CVJM-Gesamtverband. Im Interview spricht er über seinen Aufgabenbereich, seine Ziele und den Reiz am CVJM.

Karsten, worin liegen die Schwerpunkte bei deiner Arbeit als Leiter des Referats für missionarisch-programmatische Arbeit?

Das Aufgabenfeld der missionarisch-programmatischen Arbeit ist sehr breit gefächert. Als Leiter dieses Bereichs ist es meine Aufgabe, die verschiedenen Arbeitsbereiche wie TEN SING, Jungschar, Missionarische Arbeit und zukünftig auch Sport und die Freiwilligendienste zu koordinieren, zu begleiten und zu fördern. Dazu gehört es auch, den Bedürfnissen und Herausforderungen dieser Bereiche in den relevanten Gremien eine Stimme zu geben.

Inhaltlich möchte ich mich gerne dafür einsetzen, dass das missionarische Anliegen in der CVJM-Bewegung als Ganzes gestärkt wird. Und ganz abgesehen davon verkündige ich gerne und hoffe auf viele Möglichkeiten, mit jungen Menschen über Jesus, das Leben und die Welt ins Gespräch zu kommen.

Was sind deine Beweggründe, beim CVJM-Gesamtverband zu arbeiten?

Die Chance, in einem so großen Verband wie dem CVJM mitzuarbeiten, war für mich schon im positiven Sinne herausfordernd. Und soweit ich bisher als Außenstehender beurteilen konnte, fand ich es schon immer stark, dass der CVJM beides kann: nahe bei den Menschen und nahe bei Jesus zu sein. Diese – ich sage mal – volksmissionarische Chance reizt mich sehr. Und ganz klar ist es mit Anfang 40 auch ein guter Entwicklungsschritt, in eine Aufgabe mit deutlich mehr Verantwortung zu wechseln.

Karsten Hüttmann ist neuer Leiter des Referats für missionarisch-programmatische Arbeit.

Karsten Hüttmann ist neuer Leiter des Referats für missionarisch-programmatische Arbeit.

Welche Herausforderungen siehst du?

Für mich als Neuling im CVJM ist es eine Herausforderung, das vieles mir nicht vertraut ist: Namen, Gesichter und Geschichten. Da muss ich sehr viel lernen, lesen, fragen und zuhören. Auch die große Spannbreite der Arbeit in der CVJM-Bewegung im Blick zu haben, von den Ortsvereinen bis hin zur Hochschule, Sport, Musik, Politik, Internationales und vieles mehr – das ist sicherlich nicht leicht.

Klar, ich muss auch nicht alles gleichermaßen im Blick haben, aber trotzdem geht es mir ja auch um die CVJM-Bewegung im Ganzen und nicht nur um meinen Bereich.

Welche Ziele hast du dir beim CVJM-Gesamtverband gesteckt?

Eines meiner größten Anliegen ist, das missionarische Anliegen im CVJM weiter zu stärken. Und, dass egal in welchen Formaten wir unterwegs sind, uns eines verbindet und motiviert: die Liebe Gottes zu allen Menschen. Jesus hat mal zu seinen Jüngern gesagt: Wie mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch. Wenn wir gemeinsam danach fragen, was dieses „Wie“ bedeutet und es nach unseren Kräften leben, dann haben wir viel erreicht.

Und was machst du sonst so, wenn du gerade mal nicht in deinem Büro sitzt?

Da fange ich doch am liebsten mal bei meiner Familie an. Ich bin verheiratet mit Rike und wir haben zwei Mädels, Antonella und Laura. Dazu kommt noch unser Hund, ein Golden Retriever. Ansonsten bin ich ehrenamtlich als 1. Vorsitzender beim Christival tätig. Wann immer ich kann, pilgere ich nach Dortmund ins Westfalenstadion (an den „neuen“ Namen werde ich mich vermutlich nie gewöhnen) oder eines der anderen Stadien, die der BVB besucht. Ich liebe es draußen zu sein, im Wald, auf dem Wasser, in den Bergen. Und zu reisen, ganz klar!

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