Die 18. Weltratstagung ist eröffnet!

Gespannt auf Themen, Begegnungen und geistliche Gemeinschaft

Der Beginn der 18. Weltratstagung der CVJM in Estes Park, Colorado, USA

Mein Ziel ist Estes Park, ein Städtchen mitten in den Rocky Mountains, im US-Bundesstaat Colorado. Hier soll sie stattfinden: die 18. Weltratstagung der CVJM mit Delegierten aus 83 Nationen. Landepunkt des Fliegers ist Denver, die „Mile High City“ auf der Hochebene von Colorado. Und tatsächlich, eine der Stufen des Capitols in der Hauptstadt zeigt es akkurat an. Hier ist man genau auf 1.609 m über dem Meeresspiegel. Eine kleine Gruppe „roter Menschen“ erwartet die Eintreffenden auf dem Flughafen. In ihren knallroten YMCA-T-Shirts sind sie sofort erkennbar, Mitarbeitende des gastgebenden CVJM nehmen die Delegierten aus aller Welt mit großer Freundlichkeit in Empfang und organisieren ihre Weiterreise.

Denn noch bin ich nicht am Ziel. Mit einem Bus geht es durch eine kilometerlange, steil ansteigende enge Klamm hoch in die Rocky Mountains in den YMCA of the Rockies. Hier findet nun die Weltratstagung auf 2.500 m statt. Alle Eintreffende merken es sofort. Es ist wenig Sauerstoff in der Luft und die Wege auf dem an einem Hang gelegenen weitläufigen Gelände des YMCA lassen einen schnell kurzatmig werden.

Willkommen zur 18. Weltratstagung!

Willkommen zur 18. Weltratstagung in Estes Park. Colorado

Der YMCA of the Rockies ist eigentlich ein kleines Dorf, ein riesiges Kongresszentrum, umrundet von bewaldeten und schneebedeckten Bergen. Mehrere große Konferenzen können hier parallel abgehalten werden. Dementsprechend ist die Ausstattung. In vielen langgestreckten zweistöckigen Gebäuden am Dorfrand werden die Gäste untergebracht. Es gibt die unterschiedlichsten Gruppenräume, Säle und Auditorien. Die exzellente Küche mit riesigem Speisesaal sorgt für das leibliche Wohl, die Holzkirche für das geistliche, das kleine YMCA-Museum dafür, dass die historischen Wurzeln nicht vergessen werden und im Hallenbad kann man seine Bahnen schwimmen. Selbst einen kleinen Laden gibt es, in dem von Getränken über Lebensmittel auch YMCA-Souvenirs angeboten werden.

Es wird also den Delegierten aus den 83 CVJM-Nationalverbänden an nichts mangeln, bis auf die gewohnte heimische Portion Sauerstoff in der Luft.

Ken Colloton (Präsident) und Johan Vilem Eltvik (Generalsekretär) eröffnen gemeinsam diese 18. Weltratstagung. Neue Dynamik und Aufbruch sind im Weltbund der CVJM zu spüren und zu erleben. Sie sind das Ergebnis einer guter und kreativen Zusammenarbeit zwischen Vorstand und hauptamtlichen Mitarbeitenden.

YMCA alive - vor der herrlichen Kulisse der Rocky Mountains!

YMCA – vor der herrlichen Kulisse der Rocky Mountains

Richtig Leben hat das internationale CVJM-Programm der Change Agents (Agenten für Veränderung) in den Weltbund gebracht. Junge Erwachsene aus den verschiedenen Nationalverbänden wurden in den letzten vier Jahren intensiv geschult und arbeiten aktiv bei diesem Weltrat mit. Jeden Morgen werden von ihnen die Kleingruppen geleitet, in denen sich Delegierte aus verschiedenen Nationen zusammenfinden. Und damit wird das Motto dieses Weltrates „Empowering Young People“ bereits ganz praktisch gelebt: Junge Menschen befähigen und ihnen Verantwortung übertragen.

Aus Deutschland darf ich hier als einer von 43 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus dem CVJM-Gesamtverband an diesem Weltrat teilnehmen.

So bin ich auf die nächsten Tage hier in Estes Park schon sehr gespannt: auf alle Begegnungen, die gemeinsame Arbeit an spannenden Themen und das Gestalten und Erleben geistlicher Gemeinschaft.

Eckard M. Geisler, Bundessekretär für Weltdienst und internationale Beziehungen

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  1. Lieber Eckard, liebe Tabea, liebe deutsche Delegierte,

    habt herzlichen Dank für euren ersten Bericht. Aus der Heimat senden wir euch viele Grüße in die Berge.
    Der CVJM Sachsen feiert heute seinen 24. Geburtstag und bei unserer kleinen Geburtstagsfeier heute werden wir auch in Gedanken bei euch sein. Wir wünschen euch gute Beratungen, ermutigende Begegnungen und trotz aller Anspannung auch ein wenig Ruhe, um die Schönheit der Umgebung, in der ihr euch aufhaltet, zu genießen.

    Nochmals herzliche Grüße
    euer Andreas

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