CVJM-Kolleg entwickelt Standards für Inklusion

Wie geht Inklusion in der christlichen Kinder- und Jugendarbeit? Damit beschäftigten sich Studierende des CVJM-Kollegs in einem Unterrichtsprojekt.

„Jeder kann mitmachen“  so könnte man den Kerngedanken von Inklusion beschreiben. Bei Inklusion geht es darum, dass Menschen mit unterschiedlichen Voraussetzungen ausnahmslos an gesellschaftlichen Prozessen teilhaben können. Es geht darum, Ausgrenzung aufgrund von Armut, Behinderung, Migration, Geschlecht, Sprache und allen anderen Beeinträchtigungen zu verhindern und ein Miteinander zu ermöglichen:

Grafik Inklusion

Inklusion geht davon aus, dass jede/r „besonders“ ist [(c) Aktion Mensch!]

Im Rahmen eines Unterrichtsprojekts haben Studierende des CVJM-Kollegs sich mit dem Thema beschäftigt und danach gefragt, wie Inklusion in der Kinder- und Jugendarbeit aussehen kann.

Inklusion Kolleg

Studierende präsentieren die erarbeiteten Standards

Dabei haben sie sich mit dem „Index für Inklusion“ auseinandergesetzt, der Standards für Inklusion in Schulen, Kindergärten oder Kommunen setzt. Unter der Leitung von Florian Karcher (Dozent am CVJM-Kolleg) haben die Studierenden diese Standards weiterentwickelt und für die Kinder- und Jugendarbeit anwendbar gemacht.

Die formulierten Standards können helfen, Inklusion im CVJM, der Gemeinde und anderen Einrichtungen umzusetzen. Wichtiger ist aber noch, dass Inklusion zur Überzeugung wird, denn „Inklusion beginnt im Kopf“. Die Standards können auf der Homepage des CVJM-Kollegs heruntergeladen werden.

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