Babbelgruppen, Outdoor-Pizza und Briefe an die Enkel

Internationale Freiwillige in Dassel.

Mittwoch, 18. Juli 2012

Der zweite Tag des Vorbereitungsseminars für die Volontäre des CVJM begann mit einem herzhaften Frühstück und einem „Start in den Tag“, in dem wir erfuhren, was es bedeutet, Haushalter von Gottes Geheimnissen zu sein. Anschließend unterhielten wir uns in sogenannten „Babbelgruppen“ über den Missionsbefehl aus Matthäus 28 und darüber, was dies für unseren Freiwilligendienst bedeutet. Nach Kartoffelbrei, Fleischkäse und einer erholsamen Mittagspause, die wir mit vielen Gesprächen füllten, ging es in den Ländergruppen um die jeweiligen CVJM und Kirchengemeinden der Volontäre, damit man den geistlichen Hintergrund seiner Mitfreiwilligen besser kennenlernen konnte.

Weltweite Freiwillige kooperieren.

Um weiter als Gruppe zusammenzuwachsen, kamen zwei Experten der CVJM-Hochschule aus Kassel, die mit uns auf erlebnispädagogischer Ebene verschiedene Spiele und Aktionen durchführten. Wir hatten sehr viel Spaß, Freude und Bewegung dabei und freuten uns umso mehr, als wir erfuhren, dass es zum krönenden Abschluss ein Lagerfeuer geben sollte, auf dem sich jeder seine eigene „Outdoor-Pizza“ backen konnte. Auch den hundertsten Regenschauer überlebten wir getrost und schlossen den Abend mit Gebet, Liedern und einer „tief verwurzelten“ Abendandacht ab.

Freiwillige im Gespräch

Donnerstag, 19. Juli 2012

Auch dieser Morgen begann mit leckeren Broten, Müsli oder was das Herz begehrte und gleich im Anschluss bekamen wir eine „geistliche Packliste“, die uns für die Zeit im Ausland helfen wird. Dieser Tag stand nun ganz im Zeichen der Persönlichkeitsentdeckung. Zunächst beschäftigten wir uns mit der Frage, woher wir kommen und wie wir dadurch geprägt sind. Dabei half uns eine große Tabelle, die wir bis zum Mittagessen ausfüllen konnten. Spätzle und Gulasch warteten schon auf uns, und anschließend ging es mit der Frage weiter, wo wir gerade stehen und wie wir uns selbst sehen bzw. wie andere uns sehen.

Der dritte und letzte Teil dieser Einheit stand ganz im Zeichen der Zukunft und wollte herausfinden, wie wir uns entwickeln möchten und was wir uns erträumen. Dazu schrieben wir aus der Sicht unserer zukünftigen Enkel eine Rede zu unserem eigenen 80. Geburtstag und beschrieben, teilweise etwas idealisiert, unser zurückliegendes Leben. Wir waren uns als Gruppe einig, dass dies ein sehr gelungener Tag war, der uns auch für die kommende Zeit sehr von Nutzen sein wird. Nach dem Abendbrot wurden wir weiter in die große Welt des CVJM und seiner internationalen Arbeit genommen und lernten spielerisch seine historische Entwicklung und allerlei Wissenswertes kennen.

Liebe Grüße von Nora, Camilla, Lisa und Sonja

In der Ruhe liegt die Kraft.

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