Die Antwort auf Ostern

Impuls zum Wochen­spruch 15. – 21. April 2012

Gelobt sei Gott, der Vater unseres Herrn Jesus Christus, der uns nach seiner großen Barmherzigkeit wiedergeboren hat zu einer lebendigen Hoffnung durch die Auferstehung Jesu Christi von den Toten.

1. Petrus 1, 3

"Christen sind Menschen der Zukunft."

Eine Woche nach Ostern, und langsam kommen wir wieder in der Normalität an. Doch was ist normal, was ist alltäglich, wenn das größte aller Wunder gerade ein paar Tage her ist? Wenn wir wirklich begreifen, was Ostern geschehen ist, dann gibt es keine langweilige, alltägliche Normalität mehr. Das hat Petrus begriffen.

Und deshalb lebt er sein Leben anders. Ein Leben gelebt als Antwort auf Ostern. Ein Leben, das umgedreht wurde, weil die Auferstehung des toten Jesus alles auf den Kopf stellte. Ein Leben voller Zuversicht und Hoffnung, voller Mut und Kühnheit, ein Leben voller Leidenschaft und Bekennermut. Und ein Leben, erfüllt mit dem Lob Gottes. „Gelobt sei Gott!“ So beginnt der erste Petrusbrief, der Hoffnung als zentrales Thema hat.

Hoffnung, die es möglich macht, dass Christen gegen den Strom leben. Hoffnung, die Kraft gibt, in einer manchmal feindlichen, und häufig verständnislosen Umwelt Kurs zu halten. Leben als Antwort auf Ostern. Leben aus Hoffnung, weil der der Grund der Hoffnung klar ist: Jesus ist wahrhaftig auferstanden.

Die Neuschöpfung, die in der Auferstehung geschah, macht bei Jesus nicht halt. Die Auferstehungskraft, die Ostern in die Todeswirklichkeit unserer Welt eingebrochen ist, sprengt alle Grenzen. Menschen, die Ostern erleben, erleben eine Neugeburt. Das Alte vergeht, Neuheit des Lebens bricht sich Bahn.

Christen sind Menschen der Zukunft. Hoffnung ist ihre Melodie. Nach Ostern bleibt als Antwort das Gotteslob. Das Christuslob. Das Lebenslob.

Das hat Petrus begriffen. Und so öffnet er den Glaubenden seiner Zeit den Blick. In dem sie Jesus, den Auferstandenen, erkennen, erkennen sie auch: Sein neues Leben geht in uns ein. Seine Auferstehung zieht unsere Neugeburt nach sich. Im CVJM sind wir – hoffentlich – solche Osterleute, die Jesus Christus, den Auferstanden, als ihren Gott und Heiland anerkennen und sich dafür einsetzen, dass sein Reich, seine gute, lebensschaffende Herrschaft, sich ausbreitet unter jungen Menschen. Ja, unter allen Menschen.

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