Berührende und beeindruckende Momente in Bogota

Kinder im Präventionsprogramm des CVJM Bogota.

Das Zimmer hat ca. 9 qm, ein 1,40 m Bett und einen Stapel Matratzen, eine kleine Ablage für Dinge des persönlichen Bedarfs, die Kleider hängen an Wäschebügeln von der Decke, ein Brett an der Decke soll verhindern, dass bei den gerade häufigen Regenfällen nicht zu viel Nässe auf das darunterstehende Bett der Kinder tropft. Eine 6-köpfige Familie wohnt hier und sie haben es noch gut, denn ihr Zimmer hat wenigstens zwei kleine Oberlichter, die Tageslicht reinlassen. Die Küche, das Bad und die Waschmöglichkeiten teilen sie sich mit 20-25 anderen Familien, die ebenfalls in dem heruntergekommenen Haus wohnen. Vor einem Jahr sind sie mit der Hoffnung auf Arbeit und einem besseren Leben von ihrem kleinen Dorf an der Karibikküste nach Bogota gekommen. Gefunden haben sie nur diese Bleibe in einem Viertel, in dem Prostitution, Gewalt und Drogenhandel an der Tagesordung sind.

Der CVJM Bogota hat in diesem Viertel eins seiner Projekte für die Kinder dieser Familien, so dass sie zur Schule gehen können, sinnvoll betreut sind, wenn die Eltern den ganzen Tag zum Arbeiten unterwegs sind und nicht eines Tages auf der Straße landen. Ein Team von Sozialarbeitern, Psychologen und Pädagogen helfen den Kinder und Jugendlichen bei Problemen in der Schule und stärken sie in der Entwicklung ihrer Persönlichkeit. Sie unterstützen die Familien mit psychologischer Hilfe oder z.B.  auch bei dem Ausfüllen endloser Papiere, um in die staatliche medizinische Versorgung aufgenommen zu werden.

Mehr zur Straßenkinder-Arbeit des CVJM Bogota bei Aktion Hoffnungszeichen

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