Warum engagierst du dich für die Bibelleseinitiative?

Matthias Kerschbaum

Ein Gespräch mit Matthias Kerschbaum zur Initiative „Liest du mich?

Vor ein paar Monaten. Ich sitze im ICE Richtung Kassel. Neben mir nimmt eine junge Frau Platz – schätzungsweise Ende zwanzig. Wir stellen uns vor und kommen ins Gespräch. Sie geht nur noch selten in den Gottesdienst und könne gerade nicht viel mit dem Glauben anfangen. Zuletzt war sie bei einer Hochzeit im Gottesdienst. Kürzlich habe sie aber wieder mal in der Bibel gelesen. Sie war auf einer Südseeinsel im Urlaub gewesen. Dort im Hotel, so wusste sie, liegt eine Bibel im Nachttisch. Diese hat sie aufgeschlagen. Für mich wirkt sie wie eine Suchende. Durch das Bibellesen begegnen Menschen Gott und nicht wenige finden dadurch zum Ziel ihrer Suche. Deshalb engagiere ich mich für die Bibelleseinitiative.

Welche Erfahrungen hast du in den letzten Monaten
beim Ausprobieren der verschiedenen Ideen zum Bibellesen
gemacht?

Es gibt meines Erachtens ein hohes Interesse am Austausch
zu biblischen Texten. Das zeigt sich daran, dass
viele Fragen gestellt werden. „Wie hätten sich die Jünger
richtig verhalten müssen, damit Jesus sie nicht getadelt
hätte?“, so ungefähr lautete beispielsweise eine Frage zur
„Sturmstillung“ (Mk 4,35–41).

„Liest du mich?“ ist nach einer Sommerpause im vergangenen September
neu gestartet. Was ist neu in dieser zweiten Phase der Bibelleseinitiative?

Jetzt dreht sich alles um Jugendliche und ihre Bedürfnisse. Die Methoden der zweiten Phase bieten Haken und Ösen an denen sich Jugendliche gemäß ihrer Sprache und ihrem Lebensgefühl gut einhängen können.

Was erwartet uns noch bei „Liest du mich?“

Bis September 2012 wird jeden Monat eine neue Idee zur gemeinsamen Bibellese in Gruppen veröffentlicht. Im Herbst 2012 rundet dann die Veröffentlichung eines Ideeenbuches die Initiative ab.

Wie kann man bei „Liest du mich?“ mitmachen?

Ganz einfach. Jetzt registrieren unter www.liest-du-mich.de und dabei sein.

Bibelleseinitiative

Liest du mich?

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