Kolleg-Ausbildung: Absolventen treffen sich nach zehn Jahren

Ein Beitrag von Miriam Tölgyesi

„Ich will dich unterweisen und dir den Weg zeigen, den du gehen sollst; ich will dich mit meinen Augen leiten.“ (Psalm 32,8)

Diese Worte waren unser Türöffner in die Welt des hauptamtlichen Lebens. Motiviert, mit Respekt vor den Aufgaben aber auch mit Zuversicht und einem gut gefüllten Methodenkoffer gingen wir nun alle ganz unterschiedliche Wege. Drei Jahren hatten wir fast jeden Tag miteinander verbracht. Viel gelernt, gelacht und diskutiert. Jetzt mussten wir allein weiterziehen.

Der 78. Jahrgang bei seiner Aussendung

Unsere Aussendung ist nun zehn Jahre her. So haben wir letztes Wochenende also unser erstes großes Jubiläum gefeiert. Zeit für ein gemeinsames Fazit und ein Glas Sekt.

Die 20 Erwachsenen und elf Kinder zeigen: Es hat sich einiges getan. Ehepartner und Kinder sind dazugekommen, manche haben nochmal studiert, viele haben sich weitergebildet, andere sind glückliche und fürsorgliche Mütter geworden.

Wiedersehen zehn Jahre nach der Aussendung

Eins bleibt bei allen Veränderungen aber immer gleich: Der gemeinsame Nenner verbindet und macht uns unzertrennlich – drei intensive Jahre am Campus und das „gemeinsame danach trachten, das Reich unseres Meisters unter jungen Menschen auszubreiten“. Da sind sich alle einig. Und zwischendurch fallen Sätze wie: „Diese Zeit war die schönste meines Lebens.“

Wir alle sind unglaublich dankbar für diese Ausbildung, diesen Kurs und die Dozenten, die uns auf diesem Weg begleitet haben und immer noch begleiten. So war auch Ursel Luh-Maier, Direktorin der Kolleg-Fachschulausbildung, eingeladen und hielt einen Vortrag zum Thema „Von der Kunst, sich selbst zu führen“ nach dem bekannten Buch von Thomas Härry.

Begegnung und Austausch standen beim Wiedersehen im Mittelpunkt

An diesem Wochenende wurde eine weitere schöne Erinnerung für unsere Sammlung produziert. Wir werden weitere schaffen, bei unseren regelmäßigen jährlichen Treffen und unter dem Jahr im World Wide Web, wo wir alle miteinander im Kontakt stehen.

Wir lieben unseren Beruf und dennoch fordert er uns von Zeit zu Zeit einiges ab. Was uns hilft, ist der regelmäßige Austausch über WhatsApp und Co. und das Füreinander-Da-Sein. Der Austausch von gutem Material, gemeinsames Fragen und Antworten bei theologischen oder pädagogischen Herausforderungen und das gegenseitige Gebet und die gemeinsame Fürbitte, wenn die Wellen hochschlagen. So kommen wir gut durch jeden Sturm.

Miriam Tölgyesi, 78. Jahrgang „Dorn“, CVJM-Kolleg (heute Fachschulausbildung an der CVJM-Hochschule)

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