Nach der Schule die Welt entdecken!

Nach der Schule die Welt entdecken, in ein weit entferntes Land mit fremder Kultur eintauchen, ein Jahr für Gott, Helfen, sich selbst weiterentwickeln… Das hat uns, Janka, Clarisse, Joel und mich (Lukas) dazu gebracht, für elf Monate einen entwicklungspolitischen Freiwilligendienst im YMCA Bogotá zu absolvieren.

(v.l.) Lukas, Janka, Clarisse und Joel in Mitten der Jugendgruppe Aim.

Bogotá, die Hauptstadt Kolumbiens, mit circa 10-12 Millionen Einwohnern die grösste Stadt des Landes, ist ein Ort der Gegensätze. Der Norden sehr europäisch, nordamerikanisch geprägt, mit seinen hohen Häusern, Einkaufszentren und spürbarem Wohlstand. Das Gegenteil dazu bildet der Süden, hohe Armut, hinter der ersten Bergkette und vielen kleinen, einfachen, eng aneinandergereihten Häusern befinden sich ganz vereinzelt Wellblechsiedlungen. Und genau in diesen armen Vierteln, zum Teil kurz vor dem Ende der Stadt oder im Rotlichtmilieu setzt die präventive Arbeit des YMCA an. In den verschiedenen festen „Hogares“ (=Zuhause) wird mit staatlicher Unterstützung vor der Nachmittagsschule und nach der Vormittagsschule ein mal sportliches, künstlerisches oder bildendes Programm für die Kinder und Jugendlichen vor Ort gestaltet.

 

Zudem gibt es jeden Tag ein warmes Mittagessen. Dies ist natürlich nur ein Teil der Arbeit, aber der, in dem wir vier Freiwilligen uns zur Zeit engagieren. Wir gestalten selber ein Programm, helfen in der Küche und übernehemen einen Grossteil der christlichen Arbeit, in dem wir zum Beispiel Andachten für die Kinder und Jugendlichen halten.

Zudem sind wir bei der ausserhalb der Ferien wöchentlich am Samstagvormittag stattfindenden Jugendgruppe Aim als Leiter mit dabei. Diese ähnelt wahrscheinlich am meisten den Gruppen, die man so aus den CVJMs aus Deutschland kennt. Seit diesem Jahr umso mehr, da es nun ebenfalls die typischen Altersstufen gibt.

Während unserer Arbeit, aber vor allem in unserer Freizeit, können wir hier unglaublich viel von der kolumbianischen Kultur lernen. Vor allem die Herzlichkeit, Hilfsbereitschaft, Gastfreundschaft und Lebensfreude, auch ohne materiellen Wohlstand, sind wirklich inspirierend.

Liebe Grüße aus Bogotá

Janka, Clarisse, Joel und Lukas

 

Mit Aktion Hoffnungszeichen den YMCA Bogotá unterstützen

Aktion Hoffnungszeichen unterstützt den YMCA Bogotá bei seiner Präventionsarbeit mit Kindern in Armenvierteln. Nähere Informationen zum Projekt „Yo Amo La Vida“ findet Ihr auf unserer Internetseite unter https://cvjm.de/arbeitsbereiche/cvjm-weltweit/aktion-hoffnungszeichen/laender/kolumbien/

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