Gregor Schnupp: „Ich will Teil des CVJM sein, mittendrin“

Gregor Schnupp ist seit 1. Oktober neuer Bereichsleiter der CVJM-Häuser-Gruppe im CVJM Deutschland. Der gelernte Bankkaufmann ist verheiratet und hat eine Tochter und einen Sohn.

Gregor Schnupp

Ich treffe Gregor in seinem Büro. Er ist ein positiver und humorvoller Mensch.

Lieber Gregor, du bist kein Unbekannter bei uns. Was hast du bis jetzt im CVJM gemacht?

Vor vielen Jahren habe ich als Ehrenamtlicher im CVJM Nürnberg meine persönliche Beziehung mit Jesus entdeckt. Von 1994 bis 2002 war ich Hausleiter in den Gästehäusern Victoria auf Borkum. Nach ein paar Zwischenstationen war ich zuletzt Hausleiter des Internationalen Freizeit- und Begegnungszentrums des CVJM Hannover und so bei den CVJM-Gastfreunden aktiv. Nun freue ich mich auf die neuen Herausforderungen im CVJM Deutschland.

Du bist seit Anfang Oktober bei uns. Was willst du als Bereichsleiter der CVJM-Häuser-Gruppe im CVJM Deutschland erreichen?

Ich will für die Hausleiter da und ansprechbar sein, zuhören und nachfragen. Ich möchte sie fachlich begleiten und ihnen Hilfestellung aus der Praxis geben, wenn sie diese benötigen.

Oft ist man als Hausleiter sehr im Alltagsgeschäft involviert, erstellt Belegungs- oder Dienstpläne und muss immer ansprechbar sein. Ich möchte ihnen durch meine Tipps Gestaltungsspielräume schenken. Ich möchte aber nicht nur Vorgesetzter, sondern auch Wegbegleiter für ihr praktisches Leben sein. Natürlich will ich bei alledem auch selbst dazulernen und verstehen.

Für mich selbst stehen viele Aufgaben ins Haus, ich nehme viele laufende Prozesse in den Blick und Fäden wieder auf.

Was bringst du aus deinem bisherigen Berufsleben im CVJM mit, das dir bei deiner neuen Aufgabe hilfreich sein könnte?

Durch meinen beruflichen Werdegang bringe ich kaufmännisches Wissen mit, kenne mich mit Finanzen und der Geschäftsführung aus. Ich habe eine theologische Ausbildung in St. Chrischona gemacht. In meinen vielen Jahren als Hausleiter habe ich zahlreiche Erfahrungen im Gästebetrieb sammeln können und den Umgang mit Mitarbeitenden wie Gästen immer genossen.

Gregor Schnupp im Interview

Ich bin ein Netzwerker. Deshalb ist das Netzwerk der CVJM-Gastfreunde besonders wichtig für mich und ich freue mich hier über weitere Impulse.

Wie haben sich die Gästehäuser im CVJM Deutschland in deinen Augen in den letzten 15 Jahren verändert?

Seit meiner Zeit auf Borkum sind wirklich schon 15 Jahre vergangen. Da meine Tochter die Kolleg-Ausbildung gemacht hat, ist der Kontakt aber nie richtig weg gewesen. Vergleiche ich damals und heute, merke ich: Viele Dienste für die Gästehäuser sind in Kassel zentralisiert, wie die IT oder die Kommunikation.

Wie der CVJM heute tickt, das muss ich erst mal wieder einatmen. Ich will Teil des CVJM Deutschland sein, mittendrin.

Auf was freust du dich und was fordert dich heraus?

Es überwiegt die Freude auf die Begegnungen mit den Mitarbeitenden hier in der Geschäftsstelle, auf die Veränderungen, die passieren. Ich freue mich auf Bewährtes, das ich weiterführen kann und auf viel Neues. Ich freue mich darauf, Dinge ohne Unterbrechungen zu Ende denken zu können.

Herausfordernd ist, viele rote Fäden aufzunehmen und weiter zu spinnen.

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