Weiterbildung „Integrationscoach“ geht im Herbst in die zweite Runde

CVJM-Hochschule bildet Engagierte in der Arbeit mit Geflüchteten aus

Teilnehmende an der Weiterbildung zum Integrationscoach

Vor einem Jahr startete an der CVJM-Hochschule in Kooperation mit der Stiftung Himmelsfels (Spangenberg) die Weiterbildung zum Integrationscoach und zur Interkulturellen Beraterin bzw. zum Interkulturellen Berater.

In einer interkulturellen Gruppe ließen sich 42 Teilnehmende, darunter zehn mit Migrationsgeschichte, ausbilden. Die Weiterbildung war für alle Beteiligten ein großer Erfolg. Deswegen geht die Weiterbildung diesen Herbst in die zweite Runde.

Der neue Kurs startet am 22. September. Hier können sich Interessierte noch bis 15. September anmelden. Auf der Webseite findet man auch weitere Informationen zur Weiterbildung und Erfahrungsberichte der Teilnehmenden aus dem ersten Jahrgang.

Ziel der Weiterbildung ist, dass die Teilnehmenden in einer interkulturellen Gruppe von- und miteinander lernen. Das Fortbildungsangebot richtet sich an alle, die sich beruflich oder ehrenamtlich fortbilden und ihre interkulturellen Kompetenzen erweitern wollen.

Alle Teilnehmenden erhalten eine Teilnahmebestätigung. Das Zertifikat „Integrationscoach / interkulturelle Beraterin / interkultureller Berater“ für Studium oder berufliche Fortbildung kann durch eine schriftliche Abschlussarbeit und ein Auswertungsgespräch zu einem Praxisprojekt erworben werden. Das Zertifikat wird von der CVJM-Hochschule ausgestellt.

Pastor Steve Ogedegbe und im Hintergrund Pfarrer Johannes Weth

Die Ausbildung wird inhaltlich verantwortet von Pfarrer Johannes Weth und Pastor Steve Ogedegbe, die zehn Jahre interkulturelle Erfahrung in der ökumenischen Gemeinschaft auf dem Himmelsfels gesammelt haben, und von Prof. Dr. Bianca Dümling, Leiterin des Studienbereichs Migration, Integration und Interkulturalität an der CVJM-Hochschule.

Eine anteilige finanzielle Unterstützung ist über einen Antrag von Seiten der Kirchengemeinden der Evangelischen Kirche von Kurhessen und Waldeck an die Propsteien möglich. Die Diakonie Hessen hat die Weiterbildung als empfehlenswert beurteilt.

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