Von Old-School-Fotos, Ausflügen und neuen Erfahrungen – eine internationale Freiwillige berichtet

Davina Dietrich absolviert aktuell einen internationalen Freiwilligendienst über den CVJM Deutschland. Inzwischen ist mehr als die Hälfte ihres Freiwilligendienstes im YMCA Carrickfergus, Nordirland, vorbei. In einem Halbzeitbericht erzählt sie, was sie bislang erlebt hat.

Davina auf einem der Hügel in der Nähe von Carrickfergus, wo sie wohnt. Im Hintergrund ist die Stadt zu sehen

Unglaublich, aber wahr! Die Hälfte meines europäischen Freiwilligendienstes ist schon vorbei! Und dabei habe ich das Gefühl, dass ich doch noch gar nicht so lange hier bin!?

Doch wenn ich dann anfange zurückzudenken, fällt mir auf, was ich schon alles erlebt habe: So viele Ausflüge und Wochenenden, die ich mit meinen Mitbewohnerinnen und anderen verbracht habe und die Projekte, die ich mit meinem Programm dem Health Hub schon durchgeführt habe.

Da gab es ein sechswöchiges Fitness-Programm, Weihnachtsvorbereitungen, unsere Juicebar, die dann auch noch in verschiedenen Schulen in Carrickfergus und Umgebung „on tour“ gegangen ist, die vielen Sessions in Schulen und im Wellbeing Center und so vieles mehr.

Neu seit Jahresanfang ist der Musik- und Bastelnachmittag, den ich anleite. Da haben wir bereits Kalender gebastelt, Graffiti gesprüht und jetzt machen wir ein großes Gemälde nur aus Punkten bestehend.

Ich habe außerdem einen OCN-Kurs (Level 2)  angefangen, mit dem man eine Qualifikation als Jugendarbeiter erhält. Ich lerne viel und die Leute, die ich dort treffe, sind sehr nett. Der einzige Nachteil ist, dass der Kurs an den Wochenenden stattfindet. Das bedeutet zwar, dass es sehr intensiv ist und ich meine Qualifikation schneller bekomme, allerdings muss ich deshalb auf einige Ausflüge verzichten.

Davina mit ihren Mitbewohnerinnen und spanischen Freunden bei einem Tagesausflug zum Bundoran Beach an der Westküste in Irland

Ansonsten habe ich mittlerweile einen normalen Alltag. Trotzdem versuche ich jeden Tag, den ich hier habe, so gut wie möglich zu nutzen und mit dem Bewusstsein im Hinterkopf durch die Gegend zu spazieren, dass dieses Jahr einmalig ist und ich alle Gelegenheiten nutzen muss!

Um uns beim Reflektieren und Planen zu helfen, hatten wir im Februar ein Mid-term-training, das in einer Art Freilichtmuseum stattgefunden hat. Da haben wir auf kreative Weise darüber nachgedacht, wo wir vor unserem Europäischen Freiwilligendienst im Leben standen, wie er uns verändert und geprägt hat und was wir noch erreichen und mit unserer Zeit anfangen wollen. In dem Museum hatten wir dann noch die Möglichkeit, ein bisschen in den alten Gebäuden umherzulaufen, typisches Sodabread über dem Feuer zu backen und uns in den eleganten Kleidern aus dem 19. Jahrhundert fotografieren zu lassen.

Old-style-Photoshooting auf dem Mid-term-training im Ulster Folk Museum

An dieser Stelle möchte ich auch nochmal ein dickes Dankeschön sagen! An meine Sende-Organisation den CVJM Deutschland, meinen YMCA hier und das Erasmus-Programm, die das Jahr ermöglichen! Und ein großes Danke an meinen großen Papa, Gott, der mich nie alleine lässt, jeden Tag an meiner Seite mitgegangen ist und mich wieder aufgerichtet hat, wenn es mal nicht mehr ging.

Danke, dass schon so eine grandiose Zeit hinter mir liegt!

„Aber die auf den Herrn harren, kriegen neue Kraft,
dass sie auffahren mit Flügeln wie Adler,
dass sie laufen und nicht matt werden,
dass sie wandeln und nicht müde werden.“

Jesaja 40, 31

Der Freiwilligendienst von Davina Dietrich wird durch die Europäische Union gefördert

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