Notfhilfe für den YMCA Peru: Jetzt spenden und ein Hoffnungszeichen setzen!

Über die AG der CVJM unterhält der deutsche CVJM schon seit vielen Jahren eine Partnerschaft mit dem YMCA Peru. Zahlreiche „Volis“ waren und sind im YMCA Peru im internationalen Freiwilligendienst im Einsatz und haben enge Verbindungen zu den Menschen im Land. Olli Mally ist mit seiner Familie über die AG der CVJM und den CVJM Deutschland als Bruderschaftssekretär in den YMCA Peru entsandt.

Wir wollen unsere Freunde in Peru in der aktuellen Notlage nicht im Stich lassen und die Aufbauarbeit des YMCAs durch Spenden unterstützen. Der YMCA Peru bittet dringend um solidarische Hilfe. Hier ein aktueller Bericht:

Durch schwere Überschwemmungen sind in Peru inzwischen mehr als 70 Menschen getötet worden. Insgesamt sind über 600.000 Menschen von der Katastrophe betroffen.

Frontansicht des YMCA-Zentrums mit bedrohlichem Ausblick auf den „Küsten-El-Niño“

Auslöser ist der sogenannte „Küsten-El-Niño“. Das Meereswasser vor der Küste ist um über fünf Grad wärmer als sonst um diese Jahreszeit üblich. Stellenweise wurden sogar zehn Grad mehr gemessen. Wegen der dadurch ausgelösten starken Verdunstung des Wassers kam es zu heftigen Regenfällen in den Anden, was die Flüsse anschwellen ließ und zu dramatischen Überschwemmungen und Erdrutschen führte.

Ganze Ortschaften wurden durch reißende Ströme zerstört. Das Zentrum der drittgrößten Stadt, Trujillo wurde überspült. Hier arbeitet der YMCA Peru seit 1992. Vor allem betroffen sind die Familien in El Milagro, einem Stadtteil etwa zwölf Kilometer vom Stadtzentrum Trujillos entfernt, wo die Menschen in extremer Armut leben.

Typisches Dach des Gebietes, das den Regen abhalten soll

Durch die starken Regenfälle wurde in der zweiten Märzwoche eine Schlammlawine ausgelöst, die riesige Mengen an Schlamm, Steinen und Bäumen mit sich brachte und dadurch Häuser, kleine Läden und andere Behausungen der Familien in El Milagro weggespülte. Durch den anhaltenden Regen wurden viele Decken und Wände aufgeweicht und führten zum Einsturz von Häusern.

Im YMCA-Zentrum steht das Wasser

Auch das YMCA-Zentrum (CAPADI), welches sich mitten in El Milagro befindet, ist durch den Regen betroffen und seine Infrastruktur stark beeinträchtigt.

Um diesen Auswirkungen zu begegnen, hat der YMCA einen Notfallhilfeplan für die Geschädigten (gleichzeitig Programmteilnehmer der sozialen Programme vor Ort) aufgestellt. Durch diesen nachhaltigen Plan soll Wiederaufbauarbeit mit Zukunftsperspektive eingeleitet werden und gleichzeitig das YMCA-Zentrum wieder in Funktion gebracht werden, welches so notwendig für die Bevölkerung ist.

So wird das Projekt für die nächsten sechs Monate (April bis September 2017) bestehen aus:

  • Wiederaufbau sicherer Häuser für 73 Familien, die dem YMCA-Programm angehören; zusammen mit einem Notfallkit und Aktionsplänen, die von Spezialisten entworfen werden
  • fünf präventive Bildungsmaßnahmen für die Betroffenen in El Milagro hinsichtlich der klimatischen Veränderungen und der Risiken durch den Klimawandel
  • Wiederaufbau und Renovierung des YMCA-Zentrums in El Milagro (ca. 600 Quadratmeter groß mit psychologischer Praxis, Mehrzweckräumen, Bäckerei,  Bibliothek, Jugendecke), vor allem Dachabdichtungen

Die Lebensmittel in der Bäckerei sind alle nass geworden

Der YMCA Peru hat Erfahrung im Umgang mit solchen Notfällen und Katastrophen, sowohl während als auch nach einer Krise (Erdbeben in Arequipa 2001 und Pisco 2007). Die Verbindungen zu den lokalen und staatlichen Behörden sind der Schlüssel, auch jetzt so effektiv wie möglich zu handeln.

Die Durchführung und Überwachung des Projekts obliegt den zuständigen Mitarbeitenden der sozialen Entwicklungsprogramme des YMCA in der Stadt Trujillo. Das Vorhaben wird mit etwa 57.000 US-Dollar veranschlagt, von denen 20 Prozent mit internen Ressourcen durch Mitglieder und Ehrenamtliche abgedeckt werden.

Der YMCA Peru benötigt dringend finanzielle Unterstützung aus dem Ausland sowie Gebete und solidarische Begleitung.

Der CVJM Deutschland hat für das oben beschriebene Projekt eine Nothilfe über Aktion Hoffnungszeichen zugesagt und freut sich dafür über Spenden an Aktion Hoffnungszeichen:

Evangelische Bank

Verwendungszweck: „Projekt 42598 Nothilfe Peru“

IBAN: DE05 5206 0410 0000 0053 47
BIC: GENODEF1EK1

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