CVJM-Kolleg: Mit neuen Kursangeboten den Herausforderungen der heutigen Zeit begegnen

Erstmals konnten sich die Studierenden des CVJM-Kollegs in Kassel in einer Wahlpflichtwoche eine Woche lang schwerpunktmäßig mit nur einem Thema auseinandersetzen.

Nebenamtliche Dozenten bringen den Studierenden am CVJM-Kolleg in einer Wahlpflichtwoche ihre Arbeit näher

Nebenamtliche Dozenten zeigen den Studierenden am CVJM-Kolleg Aspekte ihrer Arbeit

Zur Auswahl standen diese drei Themen:

  • Neugründung und Wiederbelebung von Jugendarbeit und Jugendgemeinde
  • Hilfen zur Erziehung
  • Jugendarbeit und Schule

Je nach Interesse konnten sich die Studierenden des CVJM-Kollegs einen der Kurse aussuchen. Erstmals trafen so die verschiedenen Studienjahrgänge im Unterricht aufeinander und konnten dabei von den verschiedenen Wissensständen profitieren:

Josephine Weber (1. v. l.)

Josephine Weber (1. v. li.) im Wahlpflichtkurs „Jugendarbeit und Schule“

„Dass diese Woche jahrgangsübergreifend stattfindet, ermöglicht uns allen einen guten Austausch und wir können die Studierenden aus den anderen Jahrgängen besser kennenlernen“, sagt Josephine Weber. Sie hat sich für den Wahlpflichtkurs „Jugendarbeit und Schule“ entschieden: „In diesem Bereich konnte ich noch nicht so viele Erfahrungen sammeln, aber ich kann mir vorstellen, später in diesem Bereich zu arbeiten. Mich interessiert vor allem die Verknüpfung von Schulsozial- und Jugendarbeit, denn es kommt immer häufiger vor, dass Sozialarbeiter nicht nur in einem Arbeitsbereich tätig sind, sondern sowohl bei der Kirche als auch in einer Schule angestellt sind.“ Drei nebenamtliche Dozenten leiteten den Kurs in dieser Woche. Am letzten Tag schloss sich für die Teilnehmenden des Kurses „Jugendarbeit und Schule“ eine Exkursion in die Schule an, an der einer der Dozenten als Schulsozialarbeiter tätig ist: „Ich finde es super, dass wir nicht nur theoretisch arbeiten, sondern in dieser Woche auch erleben können, wie die Verbindung der beiden Bereiche ganz praktisch aussehen kann“, freut sich Josephine Weber.

Julia Schöler (li.) und Franziska Wetzel (re.) tauschen sich mit einer Kommilitonin aus

Julia Schöler (li.) und Franziska Wetzel (re.) tauschen sich mit einer Kommilitonin aus

Julia Schöler und Franziska Wetzel wählten den Wahlpflichtkurs „Hilfen zur Erziehung“. Hier beschäftigten sie sich im Laufe der Woche mit Themen wie Gewaltprävention, Traumapädagogik, Aufgaben von Jugendämtern und führten Rollenspiele zur Gesprächsführung und Kommunikation durch. „Wir finden das Thema sehr spannend, deswegen stellen wir auch ganz viele Fragen“, erklären Julia Schöler und Franziska Wetzel.

Björn Wagner, nebenamtlicher Dozent während der Wahlpflichtwoche, im Gespräch mit Ursel Luh-Maier, der Leiterin des CVJM-Kollegs

Björn Wagner, nebenamtlicher Dozent während der Wahlpflichtwoche, im Gespräch mit Ursel Luh-Maier, der Direktorin des CVJM-Kollegs

Doch nicht nur für die Studierenden ist diese Woche eine Bereicherung, die nebenamtlichen Dozenten freuen sich über die Möglichkeit, ihr Wissen an die Studierenden weiterzugeben: „Ich bin völlig begeistert von der Zusammenarbeit mit den Studierenden. Ich liebe das Thema. Ich mag den CVJM. Ich spüre, dass ich hier am richtigen Platz bin!“, sagt Björn Wagner, der den Studierenden Einblicke aus der Praxis zum Thema „Neugründung und Wiederbelebung von Jugendarbeit und Jugendgemeinde“ gibt. Björn Wagner war mehr als 13 Jahre hauptamtlich im CVJM aktiv und will seine Erfahrungen nun mit den Studierenden teilen. Das Fach sei wichtig für die Studierenden, weil mindestens die Hälfte von ihnen in ihrer späteren Arbeit in die Situation kommen werde, dass die Jugendarbeit neu belebt werden muss oder eine Jugendgemeinde neu gegründet werden soll, so Björn Wagner.

Mit dem besonderen Kursangebot reagiert das CVJM-Kolleg auf die vielfältigen neuen Herausforderungen der heutigen Zeit, denen die Studierenden später in ihrer Arbeit begegnen werden.

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